Dienstag, 28. Januar 2014

Ein Surrealist in Paris: Otfried H. Culmanns phantastisches Passagenwerk

Front_-_BuchAusführliche Rezension dieser empfehlenswerten Neuerscheinung im Raum 1 Informationsdienst 280114 hier zum Download: TGR-NL-RezOtfriedParis13-doc (pdf, 717 KB)

Dienstag, 14. Januar 2014

Meine Zeit mit Helmut Göring 1966-1971

Das 12. FUNDUS-Heft ist ab sofort lieferbar:

Thilo Götze Regenbogen
21 Notate zur Zeit mit Helmut Göring 1966-1971
Autobiografische Facetten, Teil 1, hrsg. von Thilo Götze Regenbogen
Heft 12 der Folge FUNDUS im EygenArt Verlag, Februar 2014
16 S., sieben Abbildungen, 29,7 x 21 cm, geheftet
in gestempeltem Umschlag, EUR 12.00 zzgl. Versandpauschale EUR 3,00

Hier eine so im Schwarzweiß-Heft nicht reproduzierbare Abbildung aus dem Text:
Foto-TGR-032
Thilo Götze (Regenbogen), Collage, 4. Sem. (9.11.1967, Ausschnitt)

Bestellungen per Mail oder Brief sind ab heute möglich, entweder ans Postfach 1288, 65702 Hofheim am Taunus oder an tgr@tgregenbogen.de

Ab Februar und bis Ende Mai ist in Raum 1 zu sehen:
Meine Jahre mit Helmut Göring 1966-1971.
Die 10. Feldbefreier-Vitrine in der Sammlung Thilo Götze Regenbogen
zeigt Aspekte der Arbeit von Helmut Göring (1917-2013)
an Meisterschule und Werkkunstschule Kaiserslautern:
seine Grundkurse ab 1966, die Aktkurse 1969-1970,
die Bezüge zur ars phantastica mit Radierungen von Otfried H. Culmann
und Paul Bechtler und zum 1969 gegründeten Lotos-Studio
von Thilo Götze (Regenbogen) in Bad Dürkheim an der Weinstraße.

Foto-TGR-2014-051
Göring-Vitrine (Detail): Aktkorrektur, Paul Bechtler "24 Stunden Rhythmus" (1969), Grundkurs-Arbeiten, Foto: TGR

Besucher werden gebeten, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren,
da Raum 1 keine regulären Öffnungszeiten hat.

Montag, 9. Dezember 2013

Zur Erinnerung an den Bündner Bildhauer Giuliano Pedretti (1924-2012). Schenkung "Beil des Jenatsch II" an das Kulturarchiv Oberengadin (Schweiz)

TGR-bis-220813-024aThilo Götze Regenbogen, WV-Nr. 2701 „Beil des Jenatsch II“, Collage 1989. Hier der Archiv- und Forschungsbericht Portfolio 8 zur abgebildeten Collage, die seit Dezember 2013 in der Sela Giuliano Pedretti in Samedan besichtigt werden kann, dem Raum mit dem schriftlichen Nachlaß des großen Bildhauers, Sgraffiti-Meisters und Kulturforschers Giuliano Pedretti: PORTFOLIO-8-im-EygenArt-Verlag-2013 (pdf, 584 KB) Der Bericht enthält auch eine vollständige Liste unserer bisherigen Beiträge und Publikationen zum Künstler.

Freitag, 22. November 2013

Ausstellung zu Padmasambhava in Berlin

PadmasambhavaFoto: Sammlung Thilo Götze Regenbogen.

Museum für Asiatische Kunst, Berlin
28. November 2013 - 6. April 2014:

Die Acht Aspekte des Kostbaren Lehrers - Padmasambhava in Kunst und Ritual im Himalaya
Padmasambhava - ehrenvoll auch Guru Rinpoche, "Kostbarer Lehrer" genannt - gilt als der wichtigste tantrisch-buddhistische Meister der Himalayaregion und unter vielen Praktizierenden des tibetischen Buddhismus auch als der "zweite Buddha", obwohl dieser Titel auch schon dem Mahasiddha Nagarjuna gegeben worden ist. Ihm wird zugeschrieben, im 8. Jahrhundert den Buddhismus in diesem weitläufigen Gebiet etabliert zu haben. Dies soll ihm durch die Bezwingung von Dämonen und lokalen Gottheiten sowie durch einen Ritualtanz gelungen sein, der als Prototyp heutiger Maskentänze gilt. Einige Dämonen transformierte er sogar zu Beschützern der Religion, die bis heute Hauptfiguren in tibetischen Ritualtänzen (Cham) sind.
Im Zentrum der Berliner Ausstellung stehen Padmasambhavas acht Erscheinungsformen. Sie sind in Thangkas, Masken, Ritualgegenständen, an Pilgerorten und in rituellen Tänzen verkörpert. Um sowohl die alte und historische als auch die zeitgenössische und lebendige Tradition von Padmasambhava aufzuzeigen, wird mittelalterliche Geschichte des Himalaya mit Kunstobjekten aus späterer Zeit und mit Filmaufnahmen und Masken von heute in Dialog gesetzt. Dabei steht das neu restaurierte Thangka-Set (neun Malereien) des Museums für Asiatische Kunst im Fokus der Ausstellung. Zum ersten Mal wird das Thema Guru Rinpoche und seine acht Erscheinungsformen gemeinsam von Kunsthistorikern und Ethnologen präsentiert. Kunsthistoriker analysieren die Darstellung von Guru Rinpoche und seinen acht Aspekten und die historischen Ursprünge. So wurden die Berliner Thangkas nicht nur einer systematischen Analyse unterzogen, sondern auch als materielle Kulturträger zwischen Ritualobjekt und Verkörperung von Geschichte in ihrem spezifischen kulturellen Kontext untersucht. Ethnologen beleuchten den Ritualkontext und wie die Tradition der Verehrung Padmasambhavas bis heute das Alltagsleben der Menschen in Bhutan und Ladakh beeinflusst.
Neben der neunteiligen Thangka-Folge und weiteren Objekten aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums werden neue, von einem tibetischen Maskenbauer hergestellte Cham-Masken präsentiert. Jeder Schritt im Herstellungsprozess dieser Masken wurde in Ladakh fotografiert und dokumentiert. Die Reihe von neun Masken stellt die acht Aspekte von Guru Rinpoche in den Cham-Tänzen dar, die insbesondere während der alljährlich stattfindenden Tshechu-Feste zu Ehren Padmasambhavas in Klöstern der Nyingmapa- und Drugpa-Kagyü-Schulen im tantrisch-buddhistischen Himalayaraum sowie in Tibet und im tibetischen Exil aufgeführt werden.
Doch Guru Rinpoche hat auch an bestimmten Orten und in Felsen, die später zu seinen Pilgerstätten wurden, seine Spuren hinterlassen. Der für die Ausstellung in Auftragsarbeit aufgenommene Film "Gomphu Kora Tshechu - ein Pilgerfest zu Ehren Guru Rinpoches in Ostbhutan" zeigt einerseits den Pilgerort Gomphu Kora, an dem Padmasambhava wichtige Dämonen besiegte, und andererseits die Maskentänze des Guru Tsengye, die ihm zu Ehren hier während des Tshechu aufgeführt werden. Der 30 minütige-Film ist im Medienraum der Ausstellung fortlaufend zu sehen.
Auch Ritualgegenstände wie Vajra (Diamantzepter) und Phurba (Ritualdolche), die zu den wichtigsten Attributen und "Werkzeugen" Padmasambhavas gehören, werden ausgestellt und zu Fotografien der Masken und Tänze sowie Landschaftsaufnahmen von heiligen Orten, in denen Guru Rinpoche verkörpert ist, in Bezug gesetzt. So werden die Ausstellungsobjekte in lebendige Zusammenhänge zwischen erzählter Legende und historischen Ereignissen einerseits und eine in ihre Landschaft und ihr Ritual eingebettete Kultur anderseits gebracht. Wissenschaftliche Fachvorträge, Führungen, Meditationsanleitungen für Erwachsene sowie Tanzworkshops für Kinder und Jugendliche werden im Begleitprogramm angeboten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kuratorin: Lilla Russell-Smith
Ko-Kurator: Hans-Werner Klohe

Veranstalter: Museum für Asiatische Kunst, Ethnologisches Museum in Kooperation mit dem Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ein Hinweis in eigener Sache: In der Sammlung Thilo Götze Regenbogen finden sich zahlreiche Darstellungen Padmasambhavas und die dortige Neun Yanas Bibliothek enthält viele Titel zu diesem herausragenden Meister, der seit langem auch Wirkung im Westen entfaltet.

Donnerstag, 21. November 2013

Joseph Beuys' "Intuition" (1968) im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon (Schweiz)

Foto-VoegeleKulturZentrum-2013Foto: Vögele Kultur Zentrum 2013. Das Vögele Kultur Zentrum der Stiftung Charles und Agnes Vögele in Pfäffikon (Schweiz) hat gerade eine spannende Ausstellung über „das Abenteuer Bildung: Über Pflicht, Lust und Ideen im Lauf der Zeit“ eröffnet, die noch bis März 2014 zu sehen sein wird. Geöffnet ist die über zwei Etagen laufende, vielfältige Präsentation Mittwoch-Sonntag 11.00-17.00 Uhr und am Donnerstag 11.00-20.00 Uhr. Ein Bulletin ist ebenfalls erschienen, in dem Konzeption und Gehalte der Ausstellung ansprechend illustriert werden. Nähere Informationen im Internet unter der Adresse voegelekultur.ch.
Foto-VoegeleKulturZentrum-20131Foto: Vögele Kultur Zentrum 2013. Die von Dr. Andreas Schwab und Dr. Beate Schappach (Palma3, Bern) kuratierte Ausstellung beleuchtet das Thema Bildung als Abenteuer, Erfahrung und Erinnerung, als lebenslange Aufgabe. Die Sammlung Thilo Götze Regenbogen ist mit dem Multiple „Intuition“ (1968) von Joseph Beuys beteiligt. Die Kuratorin Beate Schappach schrieb den Text, der nun am Podest der zugehörigen Vitrine zu lesen ist:
Foto-VoegeleKulturZentrum-20132Foto: Vögele Kultur Zentrum 2013. „Vor dem Hintergrund der Aufbrüche der 68er Bewegung wollten viele Künstler das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft neu denken. Mit den ‚Intuitionskisten‘ präsentierte Joseph Beuys diesen Anspruch öffentlich. Statt als Dozent seine handverlesene Meisterklasse an der Kunstakademie Düsseldorf zu unterrichten, baute er 12000 Holzkisten und verkaufte sie vor den Toren der Akademie zum Preis von 8 DM: künstlerische Intuition für jedermann. Kreativität sollte nicht einer Elite vorbehalten bleiben und Kunstwerke nicht in Kunsttempeln bewundert werden. Sie sollte im Alltag wirksam werden und zu gesellschaftlicher Veränderung beitragen. Ist es Ironie des Schicksals, dass die Intuitionskisten heute in Kunstsammlungen bestaunt werden?´" Beide Kuratoren zeichneten 2008 auch für die bahnbrechende Ausstellung "Die 68er" im Historischen Museum Frankfurt am Main verantwortlich, die im ganzen deutschsprachigen Raum Europas Beachtung fand. Die Sammlung Thilo Götze Regenbogen, zu der auch das Archiv Alternativkulturenund das Joseph Beuys Archiv gehören, hat 2008 auch dieses ambitionierte Vorhaben durch umfangreiche Leihgaben unterstützt.

Donnerstag, 14. November 2013

Anish Kapoor bis 24.11.13 im Gropiusbau Berlin

Foto-Thilo-Goetze-Regenbogen-6-13-122Anish Kapoor, 1st Body, 2013, Kunstharz (Detail), Copyright Anish Kapoor/VG Bild-Kunst Bonn 2013, Foto: TGR. Der 1954 in Bombay geborene und in England ausgebildete Künstler hat während 30 Jahren ein herausragendes und sublimes Werk an Skulpturen geschaffen, das sich durch visuelle Prägnanz, leuchtend reine Farbigkeit und universelle Symbolik auszeichnet. Seinen umfangreichen Serien von pigmentierten Objekten und nun lackiertem Fiberglas und Edelstahl eignet eine spirituelle, raumbezogene Dynamik, welche sich im Prozeß der Werkbegegnung manifestiert (Mother as a Void, 1989-90; Building for a Void, Descent into Limbo, beide 1992). Wir haben aus unserer Berliner Dokumentation bewußt zwei Arbeiten aus dem jüngsten Werkzyklus ausgewählt, weil sie so vieldeutig und kraftvoll zum Ausdruck bringen, wo wir jetzt stehen. Die resultierenden Figurationen wirken trotz der amorphen Masse als Spirale, Tropfsteinsegment, Stamm allerdings keineswegs beliebig.

Foto-Thilo-Goetze-Regenbogen-6-13-133Anish Kapoor, Stick Men I-X (Detail), Zement, 2012-2013, Copyright Anish Kapoor/VG Bild-Kunst Bonn 2013, Foto: TGR. Hier einige Impressionen: Im großen Saal die Wucht des Geschehens in der Vorstellung, was hier passiert ist oder passieren könnte, kontrastiert vom leisen Geräusch der Förderbänder in der Realität. Unvorhersehbar, wann etwas geschieht. Und schon stürzt ein roter Quader; mit lautem Knall trifft er auf die schon am Boden liegenden auf.
Duftende Tore organischen Materials in Zartrosa. Zahlreiche Entdeckungsmöglichkeiten neuester Arbeiten dieses vielseitigen Künstlers. Größe des Werkes gleich Stärke des Eindrucks? Ich weiß es noch nicht. Jedenfalls nehmen die Formate weiter zunehmend monumentale Ausmaße an. Die Arbeit mit PVC-Plane „The Death of Leviathan 2011-2013“ lebt dagegen von der Vorstellung ihrer Größe. „Shooting into the Corner“: Alles wartet gespannt oder entspannt – das ist es, was geschieht, das Warten, Sein, das Werk der Anlaß.
„Decent into Limbo“ von 1992 (documenta 1992, eingeladen von Jan Hoet, die wichtigste documenta für unseren Forschungsschwerpunkt!), neu installiert für Berlin, bleibt ein Geheimnis der Vorstellungskraft.
Erstaunlich: Eine schwarze Ecke von Kapoor, "Dirty Corner", 2010), aber kein Kommentar zu Beuys, denke ich.

Alles in allem eine herausragende Präsentation dieses Ausnahmekünstlers, Retrospektive und aktuelle Werkschau in einem, sowohl die stilleren wie die spektakulären Werke umfassend. Am 1. November meldet der Gropiusbau den 100000. Besucher. Salut! Es ist noch Zeit bis zum 24. November, die Zahl zu verdoppeln! Wir wünschen gutes Gelingen und danken für eine ausgezeichnete kuratorische Arbeit des Martin-Gropius-Bau Berlin.

Dienstag, 12. November 2013

Ang Tsherin Sherpa und die tibetische Gegenwartskunst

BabySpiritAng Tsherin Sherpa, BABY SPIRIT # 1, 23" x 17.5", Gouache, acrylic and gold leaf on paper, 2010, Copyright Ang Tsherin Sherpa/Rossi & Rossi 2013. Hier die ausführliche Besprechung und Kritik: TGR-ATS2013a-doc (pdf, 500 KB)

Montag, 21. Oktober 2013

Ludwig Meidner 2013-2014

1914_meidnerLudwig Meidner, Die Abgebrannten (Heimatlose), 1912, Öl auf Leinwand © Museum Folkwang.

Seit diesem Herbst ist einer der herausragenden Einzelgänger unter den expressionistischen Künstlern, der Schriftsteller und Zeichner, Grafiker und Maler Ludwig Meidner (1884-1966) wieder häufiger präsent in Ausstellungen und Publikationen. Dies resultiert zum einen aus der in den letzten Jahren geleisteten Forschungsarbeit und zum anderen aus einem Großthema der Erinnerungskultur, welches seine Schatten bereits in diesem Herbst vorauswirft: dem Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahre 1914. Zu letzterem Thema ist bereits im August 2013 eine Studie erschienen:

33 Notate 1914.
Eine Lektüre-Empfehlung von Thilo Götze Regenbogen
Edition 7 der Folge PARALIPOMENA im EygenArt Verlag
24 S., 2 Abb., 29,7 x 21 cm, August 2013.
Dieser Text faßt zugleich zahlreiche der geplanten Veranstaltungen zum Thema zusammen, wie der Autor auf grundlegende Fragestellungen der Gedenkkultur, von 1914 und zur Frage des Mythos eingeht.

Folgende Publikationen, ebenfalls basierend auf den Forschungsarbeiten von Thilo Götze Regenbogen, liegen bisher außerdem vor:

Thilo Götze Regenbogen: Apokalypse, Meidner, Bloch. Zur Meidner-Grafik aus dem „Septemberschrei“ im Tübinger Arbeitszimmer von Ernst Bloch, in: Frank Degler (Hrsg.), Bloch-Almanach 30/2011, Ernst-Bloch-Archiv der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag 2011, S. 39-66.

Thilo Götze Regenbogen, Karola Bloch und Ludwig Meidner: Freundschaft und Korrespondenz, in: Irene Scherer/Welf Schröter (Hrsg.), Karola Bloch – Architektin, Sozialistin, Freundin; Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag, Oktober 2010, S. 119-149.

Thilo Götze Regenbogen, Ludwig Meidner, in: ders., Feldbefreier in Kunst, Weisheit und Wissenschaft: Buddhismus und Kunst, Zweiter Teil, Band 3 der Schriftenreihe des Raum 1 Forschungsinstituts für Gegenwartskunst Hofheim am Taunus im diagonal-Verlag Marburg, Dezember 2010, S. 112.

Meidner_Skizzenbuecher_dtengl_140112

In diesem Herbst ist außerdem ein voluminöser Band zu Meidners künstlerischer Arbeit im Prestel-Verlag erschienen, der verspricht, ein Standardwerk aller künftigen Meidner-Forschung zu werden. Herausgegeben von Gerd Presler, einem Fachmann für Künstler-Skizzenbücher (darunter Kirchner, Munch, Baumeister und Beckmann) und Erik Riedel, dem verdienstvollen Leiter des Ludwig Meidner-Archivs im Jüdischen Museum Frankfurt am Main, liegt jetzt die zweisprachige (deutsch/englisch) Originalausgabe von Ludwig Meidners Catalogue raisonné (Werkverzeichnis) der Skizzenbücher vor.
Mit 496 Seiten im Format 30 x 24 cm und 1925 Farbabbildungen ist damit ein Buch über diesen leider immer wieder mal fast vergessenen deutsch-jüdischen Künstler entstanden, der von den Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt und ins Exil getrieben wurde und dessen Künstlerleben nun auch anhand der kontinuierlichen Skizzen dokumentarisch verankert werden kann. Das beginnt bei den ersten Versuchen des Fünfzehnjährigen, setzt 1916 im Kriegsgefangenenlager Merzdorf bei Cottbus ernsthaft ein und geht bis zu den letzten Blättern aus dem Todesjahr in Darmstadt 1966.
Zwei einführende Essays der Herausgeber geben dem Werk wissenschaftliches Gewicht, wobei bemerkenswert ist, daß Gerd Presler seinen Beitrag Thomas Grochowiak (1914-2012) widmet, dem am 26.11.12 verstorbenen Künstler, Kurator und ersten großen Biographen Meidners, an den hier ebenfalls erinnert werden soll.

Die enorme zeichnerische Begabung Meidners, der spontane Einfallsreichtum seiner Linienführung, die ekstatische Ausdruckskraft seiner skripturalen Gestik erinnern zuweilen an Rembrandt und gehören zum Besten, was die Kunst des Expressionismus hervorgebracht hat. Allerdings darf nicht verschwiegen werden, daß dieser „heißeste Krater“ der vulkanischen Phase des frühen Expressionismus (Willi Wolfradt 1920) sich bereits während des Ersten Weltkriegs einer traditionell-religiösen jüdischen Lebensweise zuwandte und seine Ausdrucksmittel erheblich mäßigte und rundete. Damit wurde er exemplarisch zu einem derjenigen Künstler, welche durch eine religiös-weltanschauliche Neuausrichtung von eher avantgardistischen künstlerischen Mitteln zu einem gemäßigten Realismus fanden – ein stilistischer Bruch, der bis heute die Meidner-Rezeption bestimmt hat.
Dies ist möglicherweise einer der für den Umstand entscheidenden Gründe, daß bis heute kein Werkverzeichnis von Meidner vorliegt und daß mit den Skizzenbüchern dazu nun endlich ein Anfang gemacht wurde – so die Hoffnung der Autoren.

Im Unterschied zu einigen generalisierenden Aussagen des Mitherausgebers Gerd Presler, die dieser bei der Vorstellung des Werkes im Jüdischen Museum Frankfurt am 2.10.13 mitteilte, handelt es sich bei Meidners Skizzen allerdings so gut wie nie um Entwürfe und Vorzeichnungen zu größeren Werken in anderen Techniken, sondern um selbständige Arbeiten, von denen er eine Fülle in Pastell, Kohle und Bleistift hinterlassen hat. Schon aus der großen Bedeutung, die dem expressiven zeichnerischen Duktus in Meidners Gesamtwerk zukommt, erschließt sich dies völlig plausibel. Es ging ihm immer um den jeweils besonderen Moment, sehr selten nur um Vorplanung. Treffsicher im figurativen Detail strebt die Linie zu schwungvollen Ausschmückungen, die man als expressive Ornamentik verstehen könnte. Die hat sich auch in den späteren Jahren, tonig oder farbig gefaßt, immer mal wieder Geltung verschafft.
Die hier versammelten 51 Skizzenbücher machen die große Bandbreite der Ausdrucksmittel deutlich, welche sich Ludwig Meidner bei allem erkennbaren Personalstil erarbeitet hatte und die nun erstmals vollständig dokumentiert sind.
Wie Raphael Gross, der Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, zu Beginn des Bandes betont, ist die „Erforschung der Skizzenbücher Ludwig Meidners“ damit „noch keineswegs abgeschlossen“ und das umfangreiche Werk sei eher zu verstehen „als Materialsammlung und Aufforderung zu einer weiteren kunstwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Meidners zeichnerischem Werk.“ Dieser bescheidene Gestus darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß dieses Pionierwerk durch sorgfältige Ausstattung, vorzügliche Druckqualität, Übersetzungen der Texte in den Skizzenbüchern und ein ausführliches Personenregister Maßstäbe setzt.

Ludwig Meidner, Werkverzeichnis der Skizzenbücher: Catalogue Raisonné of his Sketchbooks, hg. Gerd Presler und Erik Riedel, 496 S., 1925 Abb., 30 x 24 cm, gebunden, Prestel Verlag, September 2013.

1914_kirchner_fotoErnst Ludwig Kirchner, Selbstporträt im Atelier Berlin-Friedenau, Körnerstr. 45, 1915, Fotografie (Vintage print), Kirchner-Museum, Davos.

Wie ebenfalls während der Frankfurter Buchpräsentation zu erfahren war, wird die epochale Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn unter dem Titel „1914. Die Avantgarden im Kampf“ ab dem 8. November d. J. und bis zum 23. Februar 2014 auch eine ganze Folge von Meidner-Skizzenbüchern erstmals zeigen; aus einem Zeitraum, der sowohl weltgeschichtlich wie für Meidner persönlich von großen Erschütterungen, Herausforderungen und Sichtveränderungen geprägt gewesen ist.

Seit dem 19. Oktober d. J. und noch bis zum 19. Januar 2014 zeigt zudem die Städtische Galerie Dresden die Ausstellung „Das Jahr 1914. Ludwig Meidner in Dresden.“ Der Fokus liegt hier auf dem sog. Großstadt-Expressionismus aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in Meidners Wohnort Berlin, wo zugleich in sehr wenigen Jahren und oft prophetisch das Grauen vorwegnehmend, die Folge der „Apokalyptischen Landschaften“ entstanden ist. Zwischen 1913-1914 verbrachte Meidner zudem auch mehrere Monate in Dresden, wo z.B. seine „Anleitung zum Malen von Großstadtbildern“ entstanden ist. Meidners Werk wurde bisher noch nie zusammenhängend in Dresden gezeigt. Ziel der Ausstellung ist es daher auch, diese Lücke in der Rezeption zu schließen. Mit über 100 Werken aus dem Zeitraum 1912-1916 aus fast dreißig deutschen Museen und Privatsammlungen soll ein dichtes Bild dieser spannenden Jahre in Meidners Schaffen vorgestellt werden.

Die beiden längeren, oben bereits erwähnten Forschungsberichte von Thilo Götze Regenbogen aus den Jahren 2010-2011 behandeln erstmals alle diese Themen im Zusammenhang der Zeit und von Meidners Freundschaft mit Karola Bloch (1905-1994), deren Zeichenlehrer er in Berlin gewesen ist und die von ihm damals und dann wieder 1960 auch porträtiert worden ist.

Die publizierenden Ausstellungsinstitute und Verlage sind im Internet zu finden:

http://juedischesmuseum.de/ludwig-meidner-archiv.html
http://www.galerie-dresden.de/
http://www.randomhouse.de/prestel/
http://www.bundeskunsthalle.de/index.html
http://tgregenbogen.twoday.net/stories/498218205/
http://www.talheimer.de/
http://www.diagonal-verlag.de/18n-buch.html

Samstag, 19. Oktober 2013

Mache ich Konzeptkunst?

Foto-Thilo-Goetze-Regenbogen-2012Aus Raum 1 Hofheim, Foto: TGR. Es folgt als PDF zum freien Download das neue PORTFOLIO-Heft 7TGR-PORT7-Mache-ich- (pdf, 1,261 KB)

Thilo Götze Regenbogen
MACHE ICH KONZEPTKUNST?
Eine Betrachtung durch acht Werkphasen 1965-2013. Mit einer Einführung in die
9. Werkphase und einer Kulturfeld-Anmerkung zum Werk von Jonathan Meese.
Ausgabe 7 der Folge PORTFOLIO im EygenArt Verlag
Oktober 2013

Carlfriedrich Claus mit Ernst und Karola Bloch: Publikationen 2005-2013

Foto-Thilo-Goetze-Regenbogen-2010Versandrolle vom 17.6.1975, Courtesy Ernst-Bloch-Archiv Ludwigshafen am Rhein, Foto: Thilo Götze Regenbogen 2010.

Folgende Publikationen, basierend auf den Forschungsarbeiten von Thilo Götze Regenbogen, liegen jetzt vor:

Thilo Götze Regenbogen, Denklandschaften. Erster Wegweiser zu Korrespondenz und Werkzusammenhang von Karola und Ernst Bloch mit Carlfriedrich Claus, in: Karlheinz Weigand (Hrsg.), Bloch-Almanach 24/2005, Ernst-Bloch-Archiv der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag 2005, S. 127-144.

Thilo Götze Regenbogen, Nachtkristalle: Carlfriedrich Claus und Albert Wigand, Edition 3 der Folge PARALIPOMENA im EygenArt Verlag, Hofheim am Taunus: EygenArt Verlag in Raum 1, Juni 2010.

Thilo Götze Regenbogen, „Bewegt-bewegend“ - Carlfriedrich Claus und Ernst und Karola Bloch: Korrespondenzen 1960-1985. Ein erster Blick in das Gerhard Wolf-Konvolut, in: Irene Scherer/Welf Schröter (Hrsg.), Karola Bloch – Architektin, Sozialistin, Freundin; Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag, Oktober 2010, S. 243-306.

Thilo Götze Regenbogen, Ein Eurasier der Sprachprozesse: Carlfriedrich Claus zum 80., in: ders., Feldbefreier in Kunst, Weisheit und Wissenschaft: Buddhismus und Kunst, Zweiter Teil, Band 3 der Schriftenreihe des Raum 1 Forschungsinstituts für Gegenwartskunst Hofheim am Taunus im diagonal-Verlag Marburg, Dezember 2010, S. 238-262.

Thilo Götze Regenbogen/Welf Schröter, Carlfriedrich Claus und Ernst und Karola Bloch: Korrespondenzen. Einladung zur Zusammenarbeit für ein Editions- und Forschungsprojekt 2010-2012. Erster Entwurf: Thilo Götze Regenbogen und Welf Schröter, Stand: 18.3.2010 (ungedruckt).

Thilo Götze Regenbogen: Ernst Bloch, Karola Bloch und Carlfriedrich Claus – Korrespondenzen 1960-1988/1995. Die Bestände im Ernst-Bloch-Archiv Ludwigshafen am Rhein und im Carlfriedrich Claus-Archiv Chemnitz – eine Synopse, in: Frank Degler (Hrsg.), Bloch-Almanach 32/2013, Ernst-Bloch-Archiv der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag 2013, S. 183-217.

Die publizierenden Verlage sind hier zu finden:

http://tgregenbogen.twoday.net/stories/498218205/
http://www.talheimer.de/
http://www.diagonal-verlag.de/18n-buch.html

Freitag, 18. Oktober 2013

Yoko Ono erhält den Theodor-Wanner-Preis des ifa 2013

ONO-PFEIFFER-2-13-Foto-Thilo-Goetze-RegenbogenFoto: Thilo Götze Regenbogen 2013. Yoko Ono wird am Donnerstag, den 17. Oktober in Berlin mit dem Theodor-Wanner-Preis des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ausgezeichnet.

Die Multi-Media- und Fluxus-Künstlerin, Friedensaktivistin und Feministin wird für ihr Lebenswerk geehrt, das in radikaler Grundsätzlichkeit sich selbst und anderen gegenüber vom Handeln für Frieden und Dialog bestimmt ist. Yoko Ono erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Verdienste um den Dialog der Kulturen, Frieden und Völkerverständigung. Sie hat mit ihrer Arbeit das Bewusstsein der Welt für Frieden als absoluten Wert und die Rolle der Kunst und Kultur darin zusammen mit ihrem Mann John Lennon nachhaltig beeinflusst.

Die Schirmherrschaft des Theodor-Wanner-Preises hat der Bundesaußenminister. Guido Westerwelle hält am Abend der Preisverleihung die Laudatio. Die vom Förderverein des ifa gestiftete Auszeichnung erinnert an den Gründer des ifa, Theodor Wanner. Das Preisgeld ist zweckgebunden und fließt direkt in ein vom Preisträger ausgewähltes Projekt.

Dieses Mal kommt das Preisgeld dem von dem kenianischen Fotografen und Aktivisten Boniface Mwangi gegründeten Forum Pawa 254 zugute. Das Forum Pawa 254 unterstützt Journalisten, Künstler und Aktivisten dabei, innovative Wege gegen soziale Ungerechtigkeit zu gehen.

Seit 2009 verleiht das Institut für Auslandsbeziehungen den Theodor-Wanner-Preis an Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen, künstlerischen, unternehmerischen oder finanziellen Engagement Herausragendes für den Dialog der Kulturen leisten oder geleistet haben.

Erster Theodor-Wanner-Preisträger war 2009 der Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin und Leiter des West-Eastern Divan Orchestra, Daniel Barenboim, der mittels Musik einen wichtigen Beitrag zur israelisch-arabischen Annäherung leistet. Den Theodor-Wanner-Preis 2010 erhielt Carla Del Ponte, die ehemalige Chefanklägerin der Internationalen Strafgerichtshöfe in Den Haag für Ruanda und das ehemalige Jugoslawien. 2011 wurde Dr. h. c. Jacques Delors mit dem Preis geehrt, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, der durch seinen Einsatz für den Vertrag von Maastricht entscheidend an der Schaffung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion beteiligt war und als einer der einflussreichsten Europapolitiker gilt.

Über das ifa
Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen. Das ifa ist die älteste deutsche Mittlerorganisation für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

Wir gratulieren Yoko Ono und erinnnern bei dieser Gelegenheit an unseren ausführlichen Ausstellungsbericht zu Yoko Ono in der Schirn Kunsthalle Frankfurt in diesem Jahr: http://tgregenbogen.twoday.net/stories/235542196/

Freitag, 4. Oktober 2013

Kurt Wilhelm Hofmann erhält den Lichtenberg-Preis 2013

Fotos-bis-041013-014Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013. Der Darmstädter Künstler Kurt Wilhelm Hofmann (geb. 1950) erhält im November diesen Jahres den renommierten Georg Christoph Lichtenberg-Preis für sein herausragendes Schaffen in den Bereichen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Hofmann ist praktizierender Zen-Mönch, ein engagiertes Mitglied der Darmstädter Secession und war 1990 mit wichtigen Beiträgen an der Wanderausstellung MODERN BUDDHIST ART II beteiligt. Auf unserem Foto aus Raum 1 Hofheim ist er vor der Vitrine für Willy Jaeckel zu sehen und über ihm als Bestandteil der noch bis Dezember laufenden Dauerausstellung zum Buddhabildnis in der Moderne eine Originalzeichnung des Künstlers aus seiner Werkphase der buddhistischen Gewandfiguren. Für 2014 ist eine Feldbefreier-Vitrine zum Werk von Kurt Wilhelm Hofmann in Raum 1 geplant. Weiterhin sind in Zusammenarbeit mit dem Künstler mehrere Publikationen in Arbeit. Wir gratulieren Kurt Wilhelm Hofmann ganz herzlich für sein ausdauerndes Engagement und zum Lichtenberg-Preis, der am 1. November verliehen wird.

Freitag, 27. September 2013

Thilo Götze Regenbogen SD 2013 und Neuerscheinungen des EygenArt Verlages

Thilo-Goetze-Regenbogen-Publikationen-2012-2013Und hier die aktualisierte Fassung meiner Selbstdarstellung, Stand Oktober 2013TGR-SD-Okt13- (pdf, 217 KB)Hier der aktuelle Prospekt des EygenArt Verlags Oktober 2013 mit allen Neuerscheinungen: TGR-FUN-PLIP-PORT-2013-doc (pdf, 351 KB)

Sonntag, 11. August 2013

Willy Jaeckel zum 125., Thilo Götze Regenbogen: Lichen

TGR-bis-220813-026Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013

Willy Jaeckel zum 125. – Feldbefreier-Vitrine 8: Willy Jaeckel: Im Mittelpunkt der Vitrine, eingebettet in die Dauerausstellung zum Buddhabildnis in der Moderne, steht Jaeckels Mappe "Das Lächeln der sieben Buddhas" (1923), ergänzt um Dokumente und Fotos. (B)
Sept. 13 - Okt. 13

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TGR-bis-160713-061Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013

Thilo Götze Regenbogen: Lichen – Aus dem fotografischen Schaffen 1: Thilo Götze Regenbogen: Diese erste Themenvitrine zum fotografischen Schaffen von Thilo Götze Regenbogen zeigt die Werkgruppe LICHEN (2013), begleitet von Dokumenten und Erläuterungen zur Flechtenforschung. (B)
Nov. 13 - Feb. 14

Bei Besuchsinteresse bitte Besichtigungstermin per Mail: tgr@tgregenbogen.de anfragen. Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, da dies die laufende Archivarbeit behindern würde. Jeder Besuch ist eine individuelle Begegnung mit dem jeweiligen Gast.

Freitag, 2. August 2013

Fallen Buddha made in Dresden und die Münchner Debatte um die angebliche Buddha-Schändung

img_press1_17_highHan Chong, Made in Dresden, München 2013, Foto: Hannes Magerstaedt © Han Chong 2013 und hier mein ausführlicher Forschungsbericht zur Debatte mit einigen schönen Fotos: Raum 1 Informationsdienst 030813, jetzt in der aktualisierten Fassung vom 6.8.2013 TGR-Han-CHONG-2013b-Made-in-Dresden-doc (pdf, 919 KB)
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