Montag, 21. Oktober 2013

Ludwig Meidner 2013-2014

1914_meidnerLudwig Meidner, Die Abgebrannten (Heimatlose), 1912, Öl auf Leinwand © Museum Folkwang.

Seit diesem Herbst ist einer der herausragenden Einzelgänger unter den expressionistischen Künstlern, der Schriftsteller und Zeichner, Grafiker und Maler Ludwig Meidner (1884-1966) wieder häufiger präsent in Ausstellungen und Publikationen. Dies resultiert zum einen aus der in den letzten Jahren geleisteten Forschungsarbeit und zum anderen aus einem Großthema der Erinnerungskultur, welches seine Schatten bereits in diesem Herbst vorauswirft: dem Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahre 1914. Zu letzterem Thema ist bereits im August 2013 eine Studie erschienen:

33 Notate 1914.
Eine Lektüre-Empfehlung von Thilo Götze Regenbogen
Edition 7 der Folge PARALIPOMENA im EygenArt Verlag
24 S., 2 Abb., 29,7 x 21 cm, August 2013.
Dieser Text faßt zugleich zahlreiche der geplanten Veranstaltungen zum Thema zusammen, wie der Autor auf grundlegende Fragestellungen der Gedenkkultur, von 1914 und zur Frage des Mythos eingeht.

Folgende Publikationen, ebenfalls basierend auf den Forschungsarbeiten von Thilo Götze Regenbogen, liegen bisher außerdem vor:

Thilo Götze Regenbogen: Apokalypse, Meidner, Bloch. Zur Meidner-Grafik aus dem „Septemberschrei“ im Tübinger Arbeitszimmer von Ernst Bloch, in: Frank Degler (Hrsg.), Bloch-Almanach 30/2011, Ernst-Bloch-Archiv der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag 2011, S. 39-66.

Thilo Götze Regenbogen, Karola Bloch und Ludwig Meidner: Freundschaft und Korrespondenz, in: Irene Scherer/Welf Schröter (Hrsg.), Karola Bloch – Architektin, Sozialistin, Freundin; Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag, Oktober 2010, S. 119-149.

Thilo Götze Regenbogen, Ludwig Meidner, in: ders., Feldbefreier in Kunst, Weisheit und Wissenschaft: Buddhismus und Kunst, Zweiter Teil, Band 3 der Schriftenreihe des Raum 1 Forschungsinstituts für Gegenwartskunst Hofheim am Taunus im diagonal-Verlag Marburg, Dezember 2010, S. 112.

Meidner_Skizzenbuecher_dtengl_140112

In diesem Herbst ist außerdem ein voluminöser Band zu Meidners künstlerischer Arbeit im Prestel-Verlag erschienen, der verspricht, ein Standardwerk aller künftigen Meidner-Forschung zu werden. Herausgegeben von Gerd Presler, einem Fachmann für Künstler-Skizzenbücher (darunter Kirchner, Munch, Baumeister und Beckmann) und Erik Riedel, dem verdienstvollen Leiter des Ludwig Meidner-Archivs im Jüdischen Museum Frankfurt am Main, liegt jetzt die zweisprachige (deutsch/englisch) Originalausgabe von Ludwig Meidners Catalogue raisonné (Werkverzeichnis) der Skizzenbücher vor.
Mit 496 Seiten im Format 30 x 24 cm und 1925 Farbabbildungen ist damit ein Buch über diesen leider immer wieder mal fast vergessenen deutsch-jüdischen Künstler entstanden, der von den Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt und ins Exil getrieben wurde und dessen Künstlerleben nun auch anhand der kontinuierlichen Skizzen dokumentarisch verankert werden kann. Das beginnt bei den ersten Versuchen des Fünfzehnjährigen, setzt 1916 im Kriegsgefangenenlager Merzdorf bei Cottbus ernsthaft ein und geht bis zu den letzten Blättern aus dem Todesjahr in Darmstadt 1966.
Zwei einführende Essays der Herausgeber geben dem Werk wissenschaftliches Gewicht, wobei bemerkenswert ist, daß Gerd Presler seinen Beitrag Thomas Grochowiak (1914-2012) widmet, dem am 26.11.12 verstorbenen Künstler, Kurator und ersten großen Biographen Meidners, an den hier ebenfalls erinnert werden soll.

Die enorme zeichnerische Begabung Meidners, der spontane Einfallsreichtum seiner Linienführung, die ekstatische Ausdruckskraft seiner skripturalen Gestik erinnern zuweilen an Rembrandt und gehören zum Besten, was die Kunst des Expressionismus hervorgebracht hat. Allerdings darf nicht verschwiegen werden, daß dieser „heißeste Krater“ der vulkanischen Phase des frühen Expressionismus (Willi Wolfradt 1920) sich bereits während des Ersten Weltkriegs einer traditionell-religiösen jüdischen Lebensweise zuwandte und seine Ausdrucksmittel erheblich mäßigte und rundete. Damit wurde er exemplarisch zu einem derjenigen Künstler, welche durch eine religiös-weltanschauliche Neuausrichtung von eher avantgardistischen künstlerischen Mitteln zu einem gemäßigten Realismus fanden – ein stilistischer Bruch, der bis heute die Meidner-Rezeption bestimmt hat.
Dies ist möglicherweise einer der für den Umstand entscheidenden Gründe, daß bis heute kein Werkverzeichnis von Meidner vorliegt und daß mit den Skizzenbüchern dazu nun endlich ein Anfang gemacht wurde – so die Hoffnung der Autoren.

Im Unterschied zu einigen generalisierenden Aussagen des Mitherausgebers Gerd Presler, die dieser bei der Vorstellung des Werkes im Jüdischen Museum Frankfurt am 2.10.13 mitteilte, handelt es sich bei Meidners Skizzen allerdings so gut wie nie um Entwürfe und Vorzeichnungen zu größeren Werken in anderen Techniken, sondern um selbständige Arbeiten, von denen er eine Fülle in Pastell, Kohle und Bleistift hinterlassen hat. Schon aus der großen Bedeutung, die dem expressiven zeichnerischen Duktus in Meidners Gesamtwerk zukommt, erschließt sich dies völlig plausibel. Es ging ihm immer um den jeweils besonderen Moment, sehr selten nur um Vorplanung. Treffsicher im figurativen Detail strebt die Linie zu schwungvollen Ausschmückungen, die man als expressive Ornamentik verstehen könnte. Die hat sich auch in den späteren Jahren, tonig oder farbig gefaßt, immer mal wieder Geltung verschafft.
Die hier versammelten 51 Skizzenbücher machen die große Bandbreite der Ausdrucksmittel deutlich, welche sich Ludwig Meidner bei allem erkennbaren Personalstil erarbeitet hatte und die nun erstmals vollständig dokumentiert sind.
Wie Raphael Gross, der Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, zu Beginn des Bandes betont, ist die „Erforschung der Skizzenbücher Ludwig Meidners“ damit „noch keineswegs abgeschlossen“ und das umfangreiche Werk sei eher zu verstehen „als Materialsammlung und Aufforderung zu einer weiteren kunstwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Meidners zeichnerischem Werk.“ Dieser bescheidene Gestus darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß dieses Pionierwerk durch sorgfältige Ausstattung, vorzügliche Druckqualität, Übersetzungen der Texte in den Skizzenbüchern und ein ausführliches Personenregister Maßstäbe setzt.

Ludwig Meidner, Werkverzeichnis der Skizzenbücher: Catalogue Raisonné of his Sketchbooks, hg. Gerd Presler und Erik Riedel, 496 S., 1925 Abb., 30 x 24 cm, gebunden, Prestel Verlag, September 2013.

1914_kirchner_fotoErnst Ludwig Kirchner, Selbstporträt im Atelier Berlin-Friedenau, Körnerstr. 45, 1915, Fotografie (Vintage print), Kirchner-Museum, Davos.

Wie ebenfalls während der Frankfurter Buchpräsentation zu erfahren war, wird die epochale Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn unter dem Titel „1914. Die Avantgarden im Kampf“ ab dem 8. November d. J. und bis zum 23. Februar 2014 auch eine ganze Folge von Meidner-Skizzenbüchern erstmals zeigen; aus einem Zeitraum, der sowohl weltgeschichtlich wie für Meidner persönlich von großen Erschütterungen, Herausforderungen und Sichtveränderungen geprägt gewesen ist.

Seit dem 19. Oktober d. J. und noch bis zum 19. Januar 2014 zeigt zudem die Städtische Galerie Dresden die Ausstellung „Das Jahr 1914. Ludwig Meidner in Dresden.“ Der Fokus liegt hier auf dem sog. Großstadt-Expressionismus aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in Meidners Wohnort Berlin, wo zugleich in sehr wenigen Jahren und oft prophetisch das Grauen vorwegnehmend, die Folge der „Apokalyptischen Landschaften“ entstanden ist. Zwischen 1913-1914 verbrachte Meidner zudem auch mehrere Monate in Dresden, wo z.B. seine „Anleitung zum Malen von Großstadtbildern“ entstanden ist. Meidners Werk wurde bisher noch nie zusammenhängend in Dresden gezeigt. Ziel der Ausstellung ist es daher auch, diese Lücke in der Rezeption zu schließen. Mit über 100 Werken aus dem Zeitraum 1912-1916 aus fast dreißig deutschen Museen und Privatsammlungen soll ein dichtes Bild dieser spannenden Jahre in Meidners Schaffen vorgestellt werden.

Die beiden längeren, oben bereits erwähnten Forschungsberichte von Thilo Götze Regenbogen aus den Jahren 2010-2011 behandeln erstmals alle diese Themen im Zusammenhang der Zeit und von Meidners Freundschaft mit Karola Bloch (1905-1994), deren Zeichenlehrer er in Berlin gewesen ist und die von ihm damals und dann wieder 1960 auch porträtiert worden ist.

Die publizierenden Ausstellungsinstitute und Verlage sind im Internet zu finden:

http://juedischesmuseum.de/ludwig-meidner-archiv.html
http://www.galerie-dresden.de/
http://www.randomhouse.de/prestel/
http://www.bundeskunsthalle.de/index.html
http://tgregenbogen.twoday.net/stories/498218205/
http://www.talheimer.de/
http://www.diagonal-verlag.de/18n-buch.html

Samstag, 19. Oktober 2013

Mache ich Konzeptkunst?

Foto-Thilo-Goetze-Regenbogen-2012Aus Raum 1 Hofheim, Foto: TGR. Es folgt als PDF zum freien Download das neue PORTFOLIO-Heft 7TGR-PORT7-Mache-ich- (pdf, 1,261 KB)

Thilo Götze Regenbogen
MACHE ICH KONZEPTKUNST?
Eine Betrachtung durch acht Werkphasen 1965-2013. Mit einer Einführung in die
9. Werkphase und einer Kulturfeld-Anmerkung zum Werk von Jonathan Meese.
Ausgabe 7 der Folge PORTFOLIO im EygenArt Verlag
Oktober 2013

Carlfriedrich Claus mit Ernst und Karola Bloch: Publikationen 2005-2013

Foto-Thilo-Goetze-Regenbogen-2010Versandrolle vom 17.6.1975, Courtesy Ernst-Bloch-Archiv Ludwigshafen am Rhein, Foto: Thilo Götze Regenbogen 2010.

Folgende Publikationen, basierend auf den Forschungsarbeiten von Thilo Götze Regenbogen, liegen jetzt vor:

Thilo Götze Regenbogen, Denklandschaften. Erster Wegweiser zu Korrespondenz und Werkzusammenhang von Karola und Ernst Bloch mit Carlfriedrich Claus, in: Karlheinz Weigand (Hrsg.), Bloch-Almanach 24/2005, Ernst-Bloch-Archiv der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag 2005, S. 127-144.

Thilo Götze Regenbogen, Nachtkristalle: Carlfriedrich Claus und Albert Wigand, Edition 3 der Folge PARALIPOMENA im EygenArt Verlag, Hofheim am Taunus: EygenArt Verlag in Raum 1, Juni 2010.

Thilo Götze Regenbogen, „Bewegt-bewegend“ - Carlfriedrich Claus und Ernst und Karola Bloch: Korrespondenzen 1960-1985. Ein erster Blick in das Gerhard Wolf-Konvolut, in: Irene Scherer/Welf Schröter (Hrsg.), Karola Bloch – Architektin, Sozialistin, Freundin; Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag, Oktober 2010, S. 243-306.

Thilo Götze Regenbogen, Ein Eurasier der Sprachprozesse: Carlfriedrich Claus zum 80., in: ders., Feldbefreier in Kunst, Weisheit und Wissenschaft: Buddhismus und Kunst, Zweiter Teil, Band 3 der Schriftenreihe des Raum 1 Forschungsinstituts für Gegenwartskunst Hofheim am Taunus im diagonal-Verlag Marburg, Dezember 2010, S. 238-262.

Thilo Götze Regenbogen/Welf Schröter, Carlfriedrich Claus und Ernst und Karola Bloch: Korrespondenzen. Einladung zur Zusammenarbeit für ein Editions- und Forschungsprojekt 2010-2012. Erster Entwurf: Thilo Götze Regenbogen und Welf Schröter, Stand: 18.3.2010 (ungedruckt).

Thilo Götze Regenbogen: Ernst Bloch, Karola Bloch und Carlfriedrich Claus – Korrespondenzen 1960-1988/1995. Die Bestände im Ernst-Bloch-Archiv Ludwigshafen am Rhein und im Carlfriedrich Claus-Archiv Chemnitz – eine Synopse, in: Frank Degler (Hrsg.), Bloch-Almanach 32/2013, Ernst-Bloch-Archiv der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Mössingen-Talheim: Talheimer Verlag 2013, S. 183-217.

Die publizierenden Verlage sind hier zu finden:

http://tgregenbogen.twoday.net/stories/498218205/
http://www.talheimer.de/
http://www.diagonal-verlag.de/18n-buch.html

Freitag, 18. Oktober 2013

Yoko Ono erhält den Theodor-Wanner-Preis des ifa 2013

ONO-PFEIFFER-2-13-Foto-Thilo-Goetze-RegenbogenFoto: Thilo Götze Regenbogen 2013. Yoko Ono wird am Donnerstag, den 17. Oktober in Berlin mit dem Theodor-Wanner-Preis des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ausgezeichnet.

Die Multi-Media- und Fluxus-Künstlerin, Friedensaktivistin und Feministin wird für ihr Lebenswerk geehrt, das in radikaler Grundsätzlichkeit sich selbst und anderen gegenüber vom Handeln für Frieden und Dialog bestimmt ist. Yoko Ono erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Verdienste um den Dialog der Kulturen, Frieden und Völkerverständigung. Sie hat mit ihrer Arbeit das Bewusstsein der Welt für Frieden als absoluten Wert und die Rolle der Kunst und Kultur darin zusammen mit ihrem Mann John Lennon nachhaltig beeinflusst.

Die Schirmherrschaft des Theodor-Wanner-Preises hat der Bundesaußenminister. Guido Westerwelle hält am Abend der Preisverleihung die Laudatio. Die vom Förderverein des ifa gestiftete Auszeichnung erinnert an den Gründer des ifa, Theodor Wanner. Das Preisgeld ist zweckgebunden und fließt direkt in ein vom Preisträger ausgewähltes Projekt.

Dieses Mal kommt das Preisgeld dem von dem kenianischen Fotografen und Aktivisten Boniface Mwangi gegründeten Forum Pawa 254 zugute. Das Forum Pawa 254 unterstützt Journalisten, Künstler und Aktivisten dabei, innovative Wege gegen soziale Ungerechtigkeit zu gehen.

Seit 2009 verleiht das Institut für Auslandsbeziehungen den Theodor-Wanner-Preis an Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen, künstlerischen, unternehmerischen oder finanziellen Engagement Herausragendes für den Dialog der Kulturen leisten oder geleistet haben.

Erster Theodor-Wanner-Preisträger war 2009 der Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin und Leiter des West-Eastern Divan Orchestra, Daniel Barenboim, der mittels Musik einen wichtigen Beitrag zur israelisch-arabischen Annäherung leistet. Den Theodor-Wanner-Preis 2010 erhielt Carla Del Ponte, die ehemalige Chefanklägerin der Internationalen Strafgerichtshöfe in Den Haag für Ruanda und das ehemalige Jugoslawien. 2011 wurde Dr. h. c. Jacques Delors mit dem Preis geehrt, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, der durch seinen Einsatz für den Vertrag von Maastricht entscheidend an der Schaffung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion beteiligt war und als einer der einflussreichsten Europapolitiker gilt.

Über das ifa
Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen. Das ifa ist die älteste deutsche Mittlerorganisation für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

Wir gratulieren Yoko Ono und erinnnern bei dieser Gelegenheit an unseren ausführlichen Ausstellungsbericht zu Yoko Ono in der Schirn Kunsthalle Frankfurt in diesem Jahr: http://tgregenbogen.twoday.net/stories/235542196/

Freitag, 4. Oktober 2013

Kurt Wilhelm Hofmann erhält den Lichtenberg-Preis 2013

Fotos-bis-041013-014Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013. Der Darmstädter Künstler Kurt Wilhelm Hofmann (geb. 1950) erhält im November diesen Jahres den renommierten Georg Christoph Lichtenberg-Preis für sein herausragendes Schaffen in den Bereichen Zeichnung, Malerei und Skulptur. Hofmann ist praktizierender Zen-Mönch, ein engagiertes Mitglied der Darmstädter Secession und war 1990 mit wichtigen Beiträgen an der Wanderausstellung MODERN BUDDHIST ART II beteiligt. Auf unserem Foto aus Raum 1 Hofheim ist er vor der Vitrine für Willy Jaeckel zu sehen und über ihm als Bestandteil der noch bis Dezember laufenden Dauerausstellung zum Buddhabildnis in der Moderne eine Originalzeichnung des Künstlers aus seiner Werkphase der buddhistischen Gewandfiguren. Für 2014 ist eine Feldbefreier-Vitrine zum Werk von Kurt Wilhelm Hofmann in Raum 1 geplant. Weiterhin sind in Zusammenarbeit mit dem Künstler mehrere Publikationen in Arbeit. Wir gratulieren Kurt Wilhelm Hofmann ganz herzlich für sein ausdauerndes Engagement und zum Lichtenberg-Preis, der am 1. November verliehen wird.

Freitag, 27. September 2013

Thilo Götze Regenbogen SD 2013 und Neuerscheinungen des EygenArt Verlages

Thilo-Goetze-Regenbogen-Publikationen-2012-2013Und hier die aktualisierte Fassung meiner Selbstdarstellung, Stand Oktober 2013TGR-SD-Okt13- (pdf, 217 KB)Hier der aktuelle Prospekt des EygenArt Verlags Oktober 2013 mit allen Neuerscheinungen: TGR-FUN-PLIP-PORT-2013-doc (pdf, 351 KB)

Sonntag, 11. August 2013

Willy Jaeckel zum 125., Thilo Götze Regenbogen: Lichen

TGR-bis-220813-026Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013

Willy Jaeckel zum 125. – Feldbefreier-Vitrine 8: Willy Jaeckel: Im Mittelpunkt der Vitrine, eingebettet in die Dauerausstellung zum Buddhabildnis in der Moderne, steht Jaeckels Mappe "Das Lächeln der sieben Buddhas" (1923), ergänzt um Dokumente und Fotos. (B)
Sept. 13 - Okt. 13

O

TGR-bis-160713-061Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013

Thilo Götze Regenbogen: Lichen – Aus dem fotografischen Schaffen 1: Thilo Götze Regenbogen: Diese erste Themenvitrine zum fotografischen Schaffen von Thilo Götze Regenbogen zeigt die Werkgruppe LICHEN (2013), begleitet von Dokumenten und Erläuterungen zur Flechtenforschung. (B)
Nov. 13 - Feb. 14

Bei Besuchsinteresse bitte Besichtigungstermin per Mail: tgr@tgregenbogen.de anfragen. Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, da dies die laufende Archivarbeit behindern würde. Jeder Besuch ist eine individuelle Begegnung mit dem jeweiligen Gast.

Freitag, 2. August 2013

Fallen Buddha made in Dresden und die Münchner Debatte um die angebliche Buddha-Schändung

img_press1_17_highHan Chong, Made in Dresden, München 2013, Foto: Hannes Magerstaedt © Han Chong 2013 und hier mein ausführlicher Forschungsbericht zur Debatte mit einigen schönen Fotos: Raum 1 Informationsdienst 030813, jetzt in der aktualisierten Fassung vom 6.8.2013 TGR-Han-CHONG-2013b-Made-in-Dresden-doc (pdf, 919 KB)

Montag, 22. Juli 2013

WOLS Jahr 2013, Teil 1

bio_001_wolsf_sks_dresdenWols, Selbstporträt, Paris 1938, Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 und hier der erste Bericht zu WOLS, Kunsthalle Bremen mit Hinweis auf die kommende Ausstellung in Wiesbaden: Raum-1-Informationsdienst2 (pdf, 494 KB)

Donnerstag, 4. Juli 2013

Fritz Winter im Kunstmuseum Stuttgart

Fotos-bis-12-6-13-002Fritz Winter, Das Innere der Natur, Installationsansicht mit Grain (1980) von Mária Bartuszová
Foto: Thilo Götze Regenbogen, Raum 1 Informationsdienst 080613TGR-KMS-Winter-doc (pdf, 624 KB)

Freitag, 7. Juni 2013

Unkrautkultur, Wildwuchs, Urban Gardening in Raum 1

TGR-bis-060613-012Foto: Thilo Götze Regenbogen, Themenvitrine UNKRAUTKULTUR (Detail) Copyright: EygenArt Verlag in Raum 1, Juni 2013. Im Juni und Juli zeigt das Raum 1 Forschungsinstitut für Gegenwartskunst in Hofheim am Taunus die erste Themenvitrine in der Sammlung Thilo Götze Regenbogen (TGR). Es geht um Unkrautkultur, einen Begriff, den TGR mit seinem EygenArt Manifest ab 1981 bekannt gemacht hat, um Wildwuchs, Gartenkultur und urban gardening mit Beispielen aus Dresden und Kassel 2012. Besucher willkommen mit Anmeldung durch Mailanfrage an tgr@tgregenbogen.de. 15.-23. Juni 2013 ist TGR in Berlin zwecks Forschung zu diesem und anderen Themen.

Dienstag, 12. Februar 2013

Ausstellungen 2013, Überblick Teil 2

2_Tanaka_Atsuko_Electric-Dress1Tanaka Atsuko, Electric Dress, 1956 (refabricated 1986). Synthetic paint on incandescent lightbulbs, electric cords, and control console, approximately 165 × 80 × 80 cm, Copyright by Takamatsu City Museum of Art, Japan. Und hier der aktuelle Überblick, Teil 2, Raum 1 Informationsdienst 120213 zum freien Download: TGR-2013SammlerII-doc (pdf, 615 KB)

Freitag, 8. Februar 2013

The Empty House als Möglichkeitsraum in Frankfurt am Main 7.-10.3.2013

emptyhouse1Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Innenansicht Richard-Meier-Bau, 1. OG, 2. Quadrant 1985. Aufgenommen nach Fertigstellung des Gebäudes, noch vor dem ersten Einzug der Vitrinen und Ausstellungsobjekte, Foto: Dieter Leistner. Raum 1 Informationsdienst Frankfurt 080213 dazu mit allen notwendigen Detailinformationen: TGR-MAKF-EmptyHouse-doc (pdf, 235 KB)

Dienstag, 5. Februar 2013

Weisheitsüberlieferung in Moderne und Gegenwartskunst: Ausstellungen 2013

Glauchau-Kassel-7-12-150urban gardening und guerilla knitting auf der Documenta 13, 2012 in Kassel, Foto: TGR. Raum 1 Informationsdienst Hofheim 060213: Sammler 2013.1 zum Download: TGR-2013SammlerI-doc (pdf, 635 KB)

Montag, 4. Februar 2013

Hundertwasser in Bremen: Eine Augenweide!

TGR-Fotos-bis-280113-024Friedensreich Hundertwasser, Detail des Eingangsfotos zur Bremer Ausstellung, Foto: TGR © Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung Wien und Kunsthalle Bremen 2013. Und hier der große Abschlußbericht zur Bremer Ausstellung mit weiteren Bildern und Ergänzungen, Raum 1 Informationsdienst 060213: TGR-KB-100W3-13 (pdf, 1,661 KB)
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