Ausstellungen

Dienstag, 7. Oktober 2014

Helmut Göring (1917-2013) und seine Schüler

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Helmut Göring, ohne Titel, Acrylmalerei auf Holz, 1992, Foto: TGR

Am Sonntag, den 5. Oktober 2014, wurde im Kulturzentrum Herrenhof Mußbach bei Neustadt an der Weinstraße die mit 63 Exponaten umfangreichste Ausstellung mit Werken des Kaiserslauterer Meisters gezeigt, von dem einzig 1969 in der Pfalzgalerie Kaiserslautern eine vergleichbare Retrospektive zu sehen gewesen ist.

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Anne Göring, die Witwe des Künstlers im Gespräch mit TGR, Foto: Reinhild Schreiber

Was die Mußbacher Retrospektive besonders auszeichnet ist allerdings, daß die Werkschau sehr zahlreiche und z.T. auch großformatige Werke aus den - wie alle erstaunt registrierten - späteren Jahrzehnten des künstlerischen Schaffens von Helmut Göring präsentiert und dies gibt der Ausstellung eine einmalige Kraft und Vitalität (Kuratoren: Otfried H. Culmann und Werner Korb). Man kann deutlich sehen, wie nahe Görings späteres Schaffen noch seinen frühen Wurzeln bei Max Ernst und Paul Klee ist und dies erst macht die Sache rund.

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Drei Werke von Helmut Göring, Foto: Otfried H. Culmann

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Die Laudatio hielt Peter Gängel, ebenfalls ein durchdachter und runder Beitrag zur Veranstaltung, der alle 14 Göring-Schüler ansprach, Foto: TGR

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TGR in seiner Koje mit dem großen Pastell und den zwei Studien mit den Korrekturen von Helmut Göring 1969, Foto: Reinhild Schreiber

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Norbert Roth neben der Zeichnung von TGR, der ihn 1969 porträtierte, Foto: TGR

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Die Keramikmeisterin Lotte Reimers zu Besuch bei TGR, Foto: Volker Koehl

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TGR mit dem Maler und Zeichner Kurt Wilhelm Hofmann, Foto: Reinhild Schreiber

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Gruppenfoto einiger Göring-Schüler mit Anne Göring. Hintere Reihe von links: Gernot Rumpf, Otfried H. Culmann, Valy Wahl, Werner Korb, Rolf Fleckenstein, Hans Günther Ray Sommer; vordere Reihe von links: Edgar Blum, Wolfgang Schwehm, Anne Göring, Thilo Götze Regenbogen. Foto: Reinhild Schreiber

Die Ausstellung in der Kunsthalle des Herrenhof Mußbach zeigt Arbeiten von Edgar Blum, Otfried H. Culmann, Rolf Fleckenstein, Helmut Göring, Thilo Götze Regenbogen, Bernd Kastenholz, Werner Korb, Bernd Müller Dennhof, Gernot Rumpf, Stefan Runge, Wolfgang Schwehm, Friedrich Weschmitt, Hans Günther Ray Sommer, Valy Wahl und Edgar Winkelmann. Sie ist damit die nicht nur die erste Ausstellung der Göring-Schüler, sondern Dank der kuratorischen Recherche und Kontaktpflege auch die erste von drei Generationen dieser Schüler!

Ab Mittwoch sind außerdem zwei weitere Werke von Thilo Götze Regenbogen aus seiner ars phantastica-Werkphase Teil der laufenden Ausstellung, darunter ein Blatt aus dem Traumfährte-Zyklus (1970):

Foto-TGR-bis-220814-009-kl Foto: TGR

Dieses aktuelle Installationsfoto sandte freundlicherweise Werner Korb:

DSCN9783_2-klFoto: Werner Korb

Die Ausstellung in der Kunsthalle des Herrenhof ist so+fei 11-18 Uhr, mi 18-20 Uhr und sa 14-18 Uhr geöffnet und endet am 26. Oktober 2014.

Das im Link unten erwähnte Fundus-Heft "21 Notate" von TGR zu Helmut Göring 1966-1971 liegt am Empfang auf. Es sind die letzten verfügbaren Exemplare dieser ersten sowohl persönlichen wie wissenschaftlichen Sicht auf den Meister und Anreger an der Werkkunstschule Kaiserslautern! Hier in der zweiten Auflage mit zahlreichen Ergänzungen auf 24 Seiten.

Links:

http://www.herrenhof-mussbach.de/index.php/range.listevents/-

http://www.herrenhof-mussbach.de/index.php/events/icalrepeat.detail/2014/10/05/640/-/helmut-goering-und-seine-schueler

http://tgregenbogen.twoday.net/stories/603125466/

Samstag, 15. März 2014

Alexej von Jawlensky und Pater Jan Willibrord Verkade

Foto-TGR-bis-140314-011aFoto: Thilo Götze Regenbogen. Seit März und noch bis Juni ist in Raum 1 Hofheim die 9. Feldbefreier-Vitrine zu sehen, zum 150. Geburtstag von Alexej von Jawlensky dessen Freundschaft und Korrespondenz mit dem Ex-Nabi und Benediktiner-Pater Jan Willibrord Verkade aus Beuron gewidmet. Wie in meinem Buch Der verschollene Diskurs (2004) nachgelesen werden kann, geht es zwischen den beiden um einen für die Beziehung von Spiritualität und Kunst grundlegenden Streit, bei dem argumentativ Jawlensky nicht mithalten konnte. Wie man aber an seinen Werkfolgen und insbesondere an den Wiesbadener Meditationen der Spätzeit sehen kann, hat er das selbst beauftragte Pensum zur Vollendung gebracht und so etwas wie die Ikonenmalerei des 20. Jahrhunderts geschaffen, während Verkade eine Fußnote seiner Nabi-Zeit geworden ist, aber auch eine Reihe sehr erfolgreicher Bücher geschrieben hat, von denen in der Vitrine drei zu sehen sind.

Gäste mit vereinbartem Besuchstermin wieder gerne willkommen!
Bitte eine Mail an tgr@tgregenbogen senden.

Montag, 10. Februar 2014

Der neue Raum 1

Foto-TGR-2014-014Thilo Götze Regenbogen, 3 Werke aus der neuen Ausstellung "Thilo Götze Regenbogen, Der neue Raum 1" (2003-2014), Hofheim, Februar bis Juli 2014. Siehe auch Portfolio 9 dazu im Bereich Publikationen: http://tgregenbogen.twoday.net/stories/665714677/ Besuche bitte per Mail an tgr@tgregenbogen.de vereinbaren.

Dienstag, 14. Januar 2014

Meine Zeit mit Helmut Göring 1966-1971

Das 12. FUNDUS-Heft ist ab sofort lieferbar:

Thilo Götze Regenbogen
21 Notate zur Zeit mit Helmut Göring 1966-1971
Autobiografische Facetten, Teil 1, hrsg. von Thilo Götze Regenbogen
Heft 12 der Folge FUNDUS im EygenArt Verlag, Februar 2014
16 S., sieben Abbildungen, 29,7 x 21 cm, geheftet
in gestempeltem Umschlag, EUR 12.00 zzgl. Versandpauschale EUR 3,00

Hier eine so im Schwarzweiß-Heft nicht reproduzierbare Abbildung aus dem Text:
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Thilo Götze (Regenbogen), Collage, 4. Sem. (9.11.1967, Ausschnitt)

Bestellungen per Mail oder Brief sind ab heute möglich, entweder ans Postfach 1288, 65702 Hofheim am Taunus oder an tgr@tgregenbogen.de

Ab Februar und bis Ende Mai ist in Raum 1 zu sehen:
Meine Jahre mit Helmut Göring 1966-1971.
Die 10. Feldbefreier-Vitrine in der Sammlung Thilo Götze Regenbogen
zeigt Aspekte der Arbeit von Helmut Göring (1917-2013)
an Meisterschule und Werkkunstschule Kaiserslautern:
seine Grundkurse ab 1966, die Aktkurse 1969-1970,
die Bezüge zur ars phantastica mit Radierungen von Otfried H. Culmann
und Paul Bechtler und zum 1969 gegründeten Lotos-Studio
von Thilo Götze (Regenbogen) in Bad Dürkheim an der Weinstraße.

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Göring-Vitrine (Detail): Aktkorrektur, Paul Bechtler "24 Stunden Rhythmus" (1969), Grundkurs-Arbeiten, Foto: TGR

Besucher werden gebeten, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren,
da Raum 1 keine regulären Öffnungszeiten hat.

Montag, 9. Dezember 2013

Zur Erinnerung an den Bündner Bildhauer Giuliano Pedretti (1924-2012). Schenkung "Beil des Jenatsch II" an das Kulturarchiv Oberengadin (Schweiz)

TGR-bis-220813-024aThilo Götze Regenbogen, WV-Nr. 2701 „Beil des Jenatsch II“, Collage 1989. Hier der Archiv- und Forschungsbericht Portfolio 8 zur abgebildeten Collage, die seit Dezember 2013 in der Sela Giuliano Pedretti in Samedan besichtigt werden kann, dem Raum mit dem schriftlichen Nachlaß des großen Bildhauers, Sgraffiti-Meisters und Kulturforschers Giuliano Pedretti: PORTFOLIO-8-im-EygenArt-Verlag-2013 (pdf, 584 KB) Der Bericht enthält auch eine vollständige Liste unserer bisherigen Beiträge und Publikationen zum Künstler.

Donnerstag, 21. November 2013

Joseph Beuys' "Intuition" (1968) im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon (Schweiz)

Foto-VoegeleKulturZentrum-2013Foto: Vögele Kultur Zentrum 2013. Das Vögele Kultur Zentrum der Stiftung Charles und Agnes Vögele in Pfäffikon (Schweiz) hat gerade eine spannende Ausstellung über „das Abenteuer Bildung: Über Pflicht, Lust und Ideen im Lauf der Zeit“ eröffnet, die noch bis März 2014 zu sehen sein wird. Geöffnet ist die über zwei Etagen laufende, vielfältige Präsentation Mittwoch-Sonntag 11.00-17.00 Uhr und am Donnerstag 11.00-20.00 Uhr. Ein Bulletin ist ebenfalls erschienen, in dem Konzeption und Gehalte der Ausstellung ansprechend illustriert werden. Nähere Informationen im Internet unter der Adresse voegelekultur.ch.
Foto-VoegeleKulturZentrum-20131Foto: Vögele Kultur Zentrum 2013. Die von Dr. Andreas Schwab und Dr. Beate Schappach (Palma3, Bern) kuratierte Ausstellung beleuchtet das Thema Bildung als Abenteuer, Erfahrung und Erinnerung, als lebenslange Aufgabe. Die Sammlung Thilo Götze Regenbogen ist mit dem Multiple „Intuition“ (1968) von Joseph Beuys beteiligt. Die Kuratorin Beate Schappach schrieb den Text, der nun am Podest der zugehörigen Vitrine zu lesen ist:
Foto-VoegeleKulturZentrum-20132Foto: Vögele Kultur Zentrum 2013. „Vor dem Hintergrund der Aufbrüche der 68er Bewegung wollten viele Künstler das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft neu denken. Mit den ‚Intuitionskisten‘ präsentierte Joseph Beuys diesen Anspruch öffentlich. Statt als Dozent seine handverlesene Meisterklasse an der Kunstakademie Düsseldorf zu unterrichten, baute er 12000 Holzkisten und verkaufte sie vor den Toren der Akademie zum Preis von 8 DM: künstlerische Intuition für jedermann. Kreativität sollte nicht einer Elite vorbehalten bleiben und Kunstwerke nicht in Kunsttempeln bewundert werden. Sie sollte im Alltag wirksam werden und zu gesellschaftlicher Veränderung beitragen. Ist es Ironie des Schicksals, dass die Intuitionskisten heute in Kunstsammlungen bestaunt werden?´" Beide Kuratoren zeichneten 2008 auch für die bahnbrechende Ausstellung "Die 68er" im Historischen Museum Frankfurt am Main verantwortlich, die im ganzen deutschsprachigen Raum Europas Beachtung fand. Die Sammlung Thilo Götze Regenbogen, zu der auch das Archiv Alternativkulturenund das Joseph Beuys Archiv gehören, hat 2008 auch dieses ambitionierte Vorhaben durch umfangreiche Leihgaben unterstützt.

Sonntag, 11. August 2013

Willy Jaeckel zum 125., Thilo Götze Regenbogen: Lichen

TGR-bis-220813-026Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013

Willy Jaeckel zum 125. – Feldbefreier-Vitrine 8: Willy Jaeckel: Im Mittelpunkt der Vitrine, eingebettet in die Dauerausstellung zum Buddhabildnis in der Moderne, steht Jaeckels Mappe "Das Lächeln der sieben Buddhas" (1923), ergänzt um Dokumente und Fotos. (B)
Sept. 13 - Okt. 13

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TGR-bis-160713-061Foto: Thilo Götze Regenbogen 2013

Thilo Götze Regenbogen: Lichen – Aus dem fotografischen Schaffen 1: Thilo Götze Regenbogen: Diese erste Themenvitrine zum fotografischen Schaffen von Thilo Götze Regenbogen zeigt die Werkgruppe LICHEN (2013), begleitet von Dokumenten und Erläuterungen zur Flechtenforschung. (B)
Nov. 13 - Feb. 14

Bei Besuchsinteresse bitte Besichtigungstermin per Mail: tgr@tgregenbogen.de anfragen. Es gibt keine regulären Öffnungszeiten, da dies die laufende Archivarbeit behindern würde. Jeder Besuch ist eine individuelle Begegnung mit dem jeweiligen Gast.

Freitag, 7. Juni 2013

Unkrautkultur, Wildwuchs, Urban Gardening in Raum 1

TGR-bis-060613-012Foto: Thilo Götze Regenbogen, Themenvitrine UNKRAUTKULTUR (Detail) Copyright: EygenArt Verlag in Raum 1, Juni 2013. Im Juni und Juli zeigt das Raum 1 Forschungsinstitut für Gegenwartskunst in Hofheim am Taunus die erste Themenvitrine in der Sammlung Thilo Götze Regenbogen (TGR). Es geht um Unkrautkultur, einen Begriff, den TGR mit seinem EygenArt Manifest ab 1981 bekannt gemacht hat, um Wildwuchs, Gartenkultur und urban gardening mit Beispielen aus Dresden und Kassel 2012. Besucher willkommen mit Anmeldung durch Mailanfrage an tgr@tgregenbogen.de. 15.-23. Juni 2013 ist TGR in Berlin zwecks Forschung zu diesem und anderen Themen.

Dienstag, 11. Dezember 2012

modern buddhist art 3: 15.12.12 bis 15.2.13 in Raum 1 Hofheim

TGR-Fotos-bis-1012012-017Leervitrine, Foto: TGR/EygenArt Verlag 2012. Katalog-pdf der Ausstellung zum Download: TGR-PORT5-doc (pdf, 1,069 KB)Besichtigungstermine bitte über Mail anfragen. Es gibt wegen der laufenden Archivarbeiten in der Sammlung keine regulären Öffnungszeiten.

Dienstag, 2. November 2010

Meine Bilder aus dem Lanzarote-Zyklus im Rat+Bürgerhaus Kriftel am Taunus

IMG_1058 Seit 10 Jahren sind diese drei Hauptwerke (Pastell) aus meinem Lanzarote-Zyklus im Atrium-Raum des Bürger- und Gemeindehauses in Kriftel am Taunus an prominenter Stelle zu sehen. Das Foto ist heute entstanden, was auch anzeigt, daß trotz der laufenden Wechselausstellung die drei großformatigen Zeichnungen an ihrem Stammplatz präsentiert werden. Der Zyklus umfaßt 27 Werke, entstanden bei zwei Aufenthalten auf der Insel Lanzarote zwischen Winter 1985 und Winter 1987. Die drei großformatigen Blätter in der Kunstsammlung der Gemeinde Kriftel gehören zu den zentralen Arbeiten des ganzen Zyklus und sind von der überwältigenden Farbintensität, der besonderen Atmosphäre und der Kraft der Elemente auf dieser einzigartigen Insel geprägt. Das Lanzarote-Mandala in der Mitte versucht, diesen Energien in der gespiegelten Kontur der Insel Ausdruck zu verleihen.
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