Samstag, 26. Dezember 2009

Jahresbilanz Archivierung 2009

Sammlung Thilo Götze Regenbogen
Jahresbilanz Archivierung 2009

Die zweite Zahl zeigt die Arbeit dieses Jahres:

Findbuch 1
A68LP (+CD) 053 054
A68B, Forts. FB.7! 280 330
A68DOK, s.Forts. FB.7! 203 s.Forts. FB.7!
A68MSK 036 036
A68OBJ 038 038
WV.WKS 013 013
A68DVD 005 008
ARB.WV 004 004
A68ZSR 030 031
A68ZSR.LMD 000 001
ATL 003 003
A68TON 007 007
Summe 672 730

Findbuch 2
KOR 885 1700
KOR.LM 000 001
MSK, Forts. FB.7! 800 1000
MSK.SCH 165 165
MSK.KAL 078 078
DOK 016 016
DOK.EST 043 044
DOK.LM 000 001
REIS 010 010
Summe 1997 3015

Findbuch 3
FOT.ALB 009 024
FOT 013 013
A68VC 044 059
DIA 000 000
PLA 007 007
LMVC 000 000
Summe 073 103

Findbuch 4
PUB 161 164
KÜN.WV 025 029
B.ENZ 008 013
ENZ.SCH.LM 001 001
ENZ.DOK 000 007
VLG.LM 100 100
Summe 295 314

Findbuch 5
DHA 013 014
DHA.9YB.LM 000 001
9YB 020 200
9YB.VC 000 010
9YB.DOK.LM 001 004
9YB.DOK 000 017
9YB.ZSR 120 121
12LT 055 055
Summe 209 422

Findbuch 6
FA.B 014 014
S120.LM.A-Z 000 012
S120B 006 015
ZSR 003 003
ZTG 043 043
ZTG.LM 000 001
VC 000 036
S120VC 000 014
Summe 066 138
Gesamtsumme 31.12.09 3312

Findbuch 7
A68.DOK 000 213
MSK 000 018+050
FA.DOK 000 015
OBJ 000 003
JBA.B 000 000
JBA.DOK, s.Forts. FB.8! 000 s.Forts. FB.8!
A68.B, Forts. von FB.1 000 000
WV.DOK 000 006
Summe 000 579

Findbuch 8
JBA.DOK 000 290
Summe 290

Gesamtsumme 2008 3312
Gesamtsumme 2009 5591 Differenz 2279

Weitere Erläuterungen gerne bei Suchanfragen bzw. Besuch im Archiv.

Sonntag, 6. September 2009

Rudolf Steiner und die Anthroposophie

Rezension von Abenteuer Anthroposophie: Rudolf Steiner und seine Wirkung. Ein Film von Rüdiger Sünner

Wie Zeitzeugen schildern, war Rudolf Steiner (1861-1925) eine Persönlichkeit von großer und eindringlicher Ausstrahlung. Seine Wirkung hält bis in die Gegenwart hinein an - nicht zuletzt deswegen, weil die Menschheitsfragen, auf die er eine Antwort gesucht hat, bis zum heutigen Tage fortbestehen. Unsere schnellebige Zeit bringt jedoch eine flackernde Aufmerksamkeit mit sich, die von solch komplexen und vielschichtigen Phänomenen nur noch aus dem Zusammenhang heraus gerissene Teilchen wahrzunehmen in der Lage ist. So hat man mal etwas gehört von Waldorfschulen, biologisch-dynamischer Landwirtschaft oder anthroposophischer Medizin, aber sich selten weitergehend darauf eingelassen.
Wie ist das Leben eines Menschen verlaufen, den man in einem Zusammenhang sehen muß mit den großen Universalgelehrten des 18. und 19. Jahrhunderts, mit Johann Wolfgang von Goethe, Carl Gustav Carus oder Alexander von Humboldt? Wie kann einer dahin kommen, so grundlegend über Naturkräfte und Menschenwesen nachzusinnen, daß er heute so weit auseinander liegenden Sphären wie Pädagogik und Landwirtschaft, Medizin und Spiritualität, Architektur und Wirtschaftsleben, Kunst und Naturwissen-schaft wegweisende Impulse geben kann? Was meint die von ihm begründete Anthroposophie und wo steht sie heute im Weltgeschehen?
Der hier behandelte Film von Rüdiger Sünner geht die beinahe unmögliche Aufgabe an, wichtige Lebensstationen Steiners in Niederösterreich, Wien und Weimar, schließlich in Dornach in der Schweiz und auf seinen vielen Vortragsreisen zusammenhängend zu verdeutlichen. Wir lernen Waldorfschu-len in Deutschland und Afrika kennen, sowie die anthroposophisch orientierte Sekem-Farm in Ägypten. Es kommen Menschen zu Wort, die seine Auffassungen studiert, geprüft und sich zu eigen gemacht haben und solche, die nach ebenfalls oft jahrzehntelanger Auseinandersetzung damit Kritikpunkte benennen. So ist ein ausführliches Porträt eines der vielschichtigsten Denker und Lehrer der Moderne entstanden, dessen Hinterlassenschaft enorm umfangreich ist und die auch heute noch polarisieren kann.
Den 13 Kapiteln des Dokumentarfilms ist außerdem ein Porträt des Filmautors Rüdiger Sünner (Jg. 1953) beigegeben, dem wir so wichtige Filme wie „Schwarze Sonne“, „Paul Klee in Ägypten“ oder „Geheimes Deutschland“ verdanken.
Die Kapitel des Films gehen auf die Jugendzeit Rudolf Steiners in Niederösterreich ein, zeigen die Landschaften seiner Kindheit und die Kräfte, welche den sensiblen, schon früh durch übersinnliche Erlebnisse geprägten Jungen beeinflußt haben. Unter der Ablehnung durch den Vater wird sein Refugium die Natur, mit der er in heimlichen Dialogen zu verkehren lernt und deren Geheimnisse er zu ergründen sucht. Das wird in schönen, die Imagination anregenden („sprechenden“!) Elementar-Bildern gezeigt, deren Signaturen den ganzen Film durchziehen. Wir werden wieder angeregt, in einer Blütenform oder in einem Stück Baumrinde mehr zu sehen, als den mechanischen Ausdruck von ein paar Naturgesetzen und uns auch seelisch berühren zu lassen von der Schönheit und Magie der Elemente.
Der ländliche Reichtum an Sagen und Mythen wird mit inspirierenden Zitaten und Bildern belegt. Die Gesetze der Ähnlichkeit, das Bestreben Steiners, „seelisch in der Ausbildung innerer Formen (zu) leben“ wird deutlich. Der junge Steiner betritt so schon sehr früh neben dem Naturstudium auch den „Seelenschauplatz“ der geistiger Offenbarungen, die ihm die Welt von anderen Seiten her verständlich machen, als es das im 19. Jahrhundert erstarkte, bereinigt materialistische Weltbild der neuen Naturwissenschaften erlauben will. Auch heute noch wird leicht als „Esoterik“ oder Okkultismus abgetan, worin Rudolf Steiner schon früh einen ganz eigenen Erfahrungsraum sich erschließt. Diese Erfahrungen gestatten ihm, die Denkorgane ins Innere der Dinge zu verlängern, also nicht an den oberflächlichen Erscheinungen und dem bloß funktionalen Gebrauch hängen zu bleiben. Für all diese subtilen Erlebnisebenen findet der Film erstaunliche und hilfreiche Bilder, auch wo sie zuweilen die Sprache des Dokumentarfilms übersteigen, ganz dem erweiterten Menschenbild ensprechend, das hier Gegenstand und Thema ist.
Das Studium in Wien, die geistlose akademische Zitaten-Reproduktion, die Enge des erfahrungsbereinigten Bücherwissens können Steiner schon bald nicht mehr zufriedenstellen. In scharfem Kontrast eröffnen sich in seiner heranreifenden Erfahrungswissenschaft Einsichten wie z.B. die, daß das Licht „als wirkliche Wesenheit in der Sinneswelt (erscheint), die aber selbst außersinnlich ist.“ Tausende von Leichen wurden im 19. Jh. seziert und keine Seele gefunden! Steiner sucht nach Begriffen der Wirklichkeit, die das seelische Erleben mit umfassen, so wie es ihm seit seiner Kindheit zugänglich ist. Die bildende Kunst, die Museen, dort die Malerei von Arnold Böcklin scheint seine Kindheitserlebnisse schon zu kennen. Sodann das Erlebnis des Ich, die Wirklichkeit und Geistigkeit des Ich in den herausragenden Werken von Rembrandt.
Er wendet sich gegen jeden Form des Zeitgeist-Nationalismus schon in seiner Wiener Lebensphase. Der deutsche kosmopolitische Geist wie bei Goethe ist ihm sehr verwandt, er geht auf Distanz auch zum Anti-Semitismus der Zeit, ebenso aber auch zum Zionismus und er sympathisiert mit der vollständigen Assimilierung der Juden – eine Auffassung, die gerade im Zeitraum der Moderne auch von vielen jüdischen Intellektuellen und Künstlern geteilt wird. Mit großem Respekt vor den gesellschaftlich aktiven Frauen seiner Zeit besucht er die führenden Salons in Wien und erhält dort zahlreiche Anregungen.
Was ihn aber generell stört, sind die starken Gegensätze und die vielen Kontroversen auch der intellektuellen Welt dieser Zeit, die seiner Auffassung nach zu einer Harmonie finden müssen. Dieses Harmoniebedürfnis nähert ihn schon früh dem religiösen Kulturfeld an und einer Form von Kunst, die das Wagnis und die vielen herausragenden Neuerungen der Moderne eher zu scheuen scheint. Bis in die heutige Zeit ist, was Steiner geschaffen hat, von den Chiffren und Kontroversen seiner frühen Jahre geprägt sowohl in den Stärken, wie in den Schwächen. Zahlreiche Interviewpartner - auch einige kritische - kommen in diesem umfassend angelegten Film von Rüdiger Sünner zu Wort, so z.B. Götz Werner, Dr. Schnell, Otto Schily, Heiner Ulrich, Helmut Zander, Ibrahim Abouleish und auch einige engagierte Frauen, die insbesondere im pädagogischen Bereich tätig sind.
Ab 1890 arbeitet Rudolf Steiner im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar an der Gesamtausgabe der Werke Goethes mit Schwerpunkt auf dessen naturwissenschaftlichen Schriften. Er betrachtet diese zugleich als Entwürfe einer spirituellen Naturphilosophie, die in ihm selber sich fortwährend weiter entwickelt. Pflanzenwachstum, Prozeßerleben, das Naturgeschehen als eine von Ideen geleitete Metamorphose sind seine zentralen Gedanken. Schöne Überblendungen Goethescher Zeichnungen und Notate mit Fresienbildern suchen das nahe zu bringen. Das Übersinnliche ist bestimmend, über die Sinnenwelt hinaus geht das Denken. Ein Abschnitt ist Weimar und Goethe gewidmet, weitere der Theosophie, dem Einfluß des Denkens von Madame Helena Petrowna Blavatsky (1831-1891), der Begründerin der modernen Theosophie und der Beschäftigung mit der buddhistischen Kosmologie.
Hier setzen dann die haarigen und sehr umstrittenen Auffassungen Steiners von den fünf Grundrassen an und schon lächerlich klischeehaft zu nennende Vorstellungswelten entfalten sich, betr. etwa die Indianer Nordamerikas und das angeblich schon in ihnen Angelegte ihres Untergangs, die Klischees über das Triebleben afrikanischer Neger etc., über die man eigentlich keine Worte mehr verlieren muß. Der Autor zeigt die Widersprüchlichkeit Steinerschen Denkens auf und läßt viele Fachleute in Statements die jeweiligen Fragen von verschiedenen Seiten kommentieren. Historische Kontextualisierung als ein möglicher Ausweg aus der Reaktualisierung der Kontroversen führt dabei schnell in die kulturellen Kreise, aus denen sich auch die Wegbereiter des Nationalsozialismus genährt haben. Rüdiger Sinner weiß, wovon er spricht, hat er sich doch auch damit schon befaßt.
Das Thema Reinkarnation und Karma wird mit Bespielen aus Ägypten und den prähistorischen Megalith-Kulturen angesprochen. Das wissenschaftliche Verständnis der Nahtod- und Sterbeerlebnisse muß transformiert und erweitert werden – was ja seit 20 Jahren auch geschieht. Was auffällt ist, daß hier die asiatischen und buddhistischen Quellen Steinerschen Denkens kaum Erwähnung finden. Jeder weiß heute, daß die buddhistische Überlieferung wie Praxis enorm kundig zu diesem Thema ist und Steiner wußte es ebenfalls, auch wenn die zeitgenössische Theosophie dafür nicht gerade eine authentische Quelle gewesen ist.
Das Goetheanum in Dornach wird in seiner Entwicklung vom Holzbau zur Betonskulptur gezeigt, Zeugen und Forscher kommen zu Wort. Erläutert wird die dort bis zum heutigen Tage weiter entwickelte und praktizierte spirituelle Naturforschung und vieles mehr, was in diesem bedeutenden Archiv-, Forschungs- und Kulturzentrum lebendig ist.
Das Wirtschaftsprinzip Brüderlichkeit, die Ideale der französischen Revolution aufgreifend und mit dem Gedanken der Dreigliederung des sozialen Organismus sinnvolll verschmolzen; die aktuelle Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen, die bis heute bedeutenden Beiträge der anthroposophische Medizin werden anschaulich gemacht und die Denkweise, Einfluß zu nehmen auf das Problem, das die Krankheit auslöst, bei der Entgleisung in die Einseitigkeit ansetzend. Der reformpädagogische Sonder-weg Steiners in der Waldorfpädagogik als Ausdruck der Ehrfurcht vor dem sich selbst entwickelnden Geist werden ein Kapitel lang in den Mittelpunkt gerückt und nicht zuletzt ist immer wieder ein der anthroposophischen Szene zuweilen abgesprochener Humor durchscheinend: „Wie wunderbar: Stunden mit dem blöden Wattwurm!“ (bei Wanderungen mit Kindern im Nordsee-Watt). Schließlich der markante anthroposophische Projekt-Ansatz in Afrika und zum Abschluß die Sekem-Farm in Ägypten werden vorgestellt: „Nichts mehr als die Kunst kann wirklich das Bewußtsein entwickeln.“
Wegen der oft spürbaren inhaltlichen Nähe zu spirituellen Positionen des Buddhismus und wegen dessen aktueller Präsenz im öffentlichen Bewußtsein, sei noch dies angemerkt:
Drei Kräfte haben eine authentische und adäquate Verarbeitung der buddhistischen Weisheitsüberlieferung bei Rudolf Steiner begrenzt bzw. verhindert:
1. seine Rassentheorie, insbesondere zu den asiatischen Völkern;
2. seine starke, christlich geprägte Religiosität; und
3. die Auseinandersetzung mit Madame Blavatsky, der organisierten
Theosophie, deren Generalsekretär Steiner gewesen ist und ihren Lehren und seine folgende energische Abgrenzung von der Theosophie, welche in dieser Zeit auch eine wichtige, für den Buddhismus wirksame Kraft gewesen ist.
Steiner hat gleichwohl zu einer freien Auseinandersetzung mit den Weisheitsüberlieferungen beigetragen, frei von kirchenchristlichen Bindungen. Madame Blavatsky hat in großem Umfang eine freie Auseinandersetzung mit der buddhistischen Weisheitsüberlieferung in ihrer Zeit angeregt und befördert, besonders auch bei Künstlern wie Max Beckmann, Wassilij Kandinsky u.v.a.
Heute ist die Lage allerdings nun eine völlig andere auch deswegen, weil die buddhistischen Lehrer der verschiedenen Schulrichtungen alle im Westen präsent sind und gut für sich selber sprechen können und weil die weltweite massenmediale Entwicklung den individuellen Zugang zu Informationen explosionsartig erweitert und auch befreit hat.
Rüdiger Sünner hat mit seinem einfühlsamen Porträt einer historischen Persönlichkeit auf herausragende Weise unser Verständnis dieses vielschichtigen und widersprüchlichen Menschen Rudolf Steiner befördert. Er hat dies in einer anschaulichen und lebendigen Weise verwirklicht, so daß wir die Aktualität der meisten Fragen erkennen und den großen Beitrag der anthroposophischen Bewegung zur Lösung der Menschheitsfragen würdigen können.

Thilo Götze Regenbogen

Abenteuer Anthroposophie: Rudolf Steiner und seine Wirkung. Ein Film von Rüdiger Sünner, 110 Min., Farbe, Buch/Regie/Kamera: Rüdiger Sünner, Sprecher: Hans-Peter Bögel, Rüdiger Sünner; absolut Medien Dokumente 938, Atalante Film 2008, ISBN 978-3-89848-938-6, 17.90 €. Erhältlich z.B. im Internetbookshop von waldorfschule.de. Weitere Internetquellen: http://www.ruedigersuenner.de, absolutmedien.de, waldorfbuch.de, rudolf-steiner.de.

Freitag, 4. September 2009

Kommentierte Stellungnahme von Drs. Ron Manheim zur Diskussion um die Eichen-Basaltstelen-Allee Moyland

Aus der Moyländer Schloss-Allee sollen die 48 Basaltstelen entfernt werden, die dort seit 1997, also seit der Eröffnung des Museums Schloss Moyland zu sehen sind. Die bisher in der Presse erwähnten Argumente der neuen künstlerischen Direktorin, Dr. Bettina Paust, sind aber weder stichhaltig noch frei von Widersprüchen:
1. Es sei das Bestreben der neuen Museumsdirektorin, die Schloss-Allee in ihrer alten Form wiederherzustellen. Dieses Argument stellt zunächst einen Affront dem Gartenarchitekten-Ehepaar Rose und Gustav Wörner gegenüber dar, das damals gerne bereit war, in Absprache mit dem Sammler Hans van der Grinten, die Steine in ihr Konzept der Wiederherstellung des gesamten Parks einfließen zu lassen. Es besser wissen zu wollen als diese Spezialisten, die auch für die historischen Parkanlagen in Kleve und für den Tiergarten-Bereich in Berlin verantwortlich zeichneten, ist schon sehr vermessen. Sollte man aber diesen denkmalpflegerischen Purismus praktizieren wollen, so müssten noch viele Kunstwerke (Chillida, Tàpies, Byars, Mack, usw.) aus dem Park verschwinden, der Kräutergarten durch Rasen ersetzt und eine ganze Reihe von eingreifenden Veränderungen an der Architektur des Schlosses vorgenommen werden. Im Übrigen sei auch angemerkt, dass eine Wiederherstellung der historisch gesicherten Form nur gelingen könnte, indem man sämtliche Eichen, die jetzt sehr unterschiedlichen Alters sind, durch eine radikale und umfassende Neupflanzung ersetzen würde.
2. Die Allee sei nicht öffentlich begehbar und somit nicht im Sinne von Beuys ein öffentliches Kunstwerk. Zunächst stimmt dies sachlich nicht, denn ein Teil der Basaltsteine befindet sich im öffentlich begehbaren Halbrondell am Beginn der Schloss-Allee. Wichtiger aber ist, dass die Setzung von Basaltsteinen zu jungen Eichen einen wichtigen Hinweis auf die Spannung zwischen Lebenszyklus und Ewigkeit enthält: Muss der Baum nach vielen Jahren wieder durch ein junges Exemplar ersetzt werden, so bleibt der Stein. (Anm.1)
Hinzu kommt vor allem, dass die Allee durchaus öffentlich ist, denn jeder kann sie in ihrer ganzen Länge, von ihrem Anfang oder auch von ihrem Ende her betrachten. Schließlich hat das Museum gerade deswegen, wegen der Einbeziehung der Allee als Sichtachse, die Kosten für ihre Pflege übernommen! (Anm.2)
3. Die Eichen-Basaltsteine-Allee soll den Ideen von Beuys nicht entsprechen, da Beuys nur die „Verwaldung“ der Städte vor Augen gehabt haben soll. Würde dies zutreffen, so müsste man Beuys postum doch sehr kritisieren, denn das 1982 von ihm zusammen mit der Free International University für die documenta 7 entwickelte Projekt „7000 Eichen“ entstand ausgerechnet für eine Stadt, der es nicht unbedingt an Natur fehlte. Die Durchführung hätte dann doch eher irgendwo im Ruhrgebiet stattgefunden haben sollen. In Kassel stehen die Eichen, je mit ihrer Basaltstele, sogar in der Fulda Aue, direkt am Rande der Karlsaue, entlang der Naturreichen Friedhöfe, im Grünbereich Bossental, usw.
Die von Beuys selbst angeregte Fortsetzung des Projektes weit über Kassel hinaus hat mit der Eichen-Basaltstelen-Allee in Moyland nicht nur eine durchaus vertretbare, sondern auch eine wirksame Realisierung gefunden: Alljährlich kommen mehr als 100.000 Besucher an diesem gut, ja vollständig sichtbaren und teils im frei zugänglichen Park gelegenen Kunstwerk vorbei. Mit den im Schlossgebäude gezeigten Werken von Joseph Beuys bildet diese Allee ein hervorragendes Instrument, die interessierten Museumsbesucher mit Werk und Ideen dieses Künstlers vertraut zu machen.
Die neue Direktorin lässt mit diesen nicht stichhaltigen Argumenten den Verdacht aufkommen, die Witwe des großen Künstlers, Eva Beuys, für sich einnehmen zu wollen, die schon zu Anfang einen völlig fehlgeschlagenen Versuch unternommen hat, unter dem Vorwurf des Plagiats die Steine entfernen zu lassen. (Anm.3) Beuys’ Aufforderung, die Pflanzaktion über die ganze Erde zu verbreiten, macht den Plagiatvorwurf inhaltlos.

Drs. Ron Manheim
ehem. Stellvertretender Künstlerischer Direktor

22. August 2009 00:18 Mit Dank an einfallsreich.tv

Anmerkungen von Thilo Götze Regenbogen
(1) Das ist doch eine merkwürdige Darstellung. Als aktiver Unterstützer der Kasseler Pflanzungen 1982 und Gründer des Baumbüro Main-Taunus (1982-87) habe ich die Grundspannung zwischen Baum und Stein so in Erinnerung, daß der Baum auf jeden Fall durch sein Wachstum den Stein überlebt, der mit der Zeit zerfallen wird. Nun zerfällt Basalt nicht so leicht; es mag sich also auch damals schon mehr um grüne Symbolik als um Naturwissenschaft gehandelt haben. In einer Parklandschaft mögen zudem der pflegerische und der gestalterische Gesichtspunkt weitere Eingriffe notwendig machen.
(2) Eine weitere Merkwürdigkeit, die sich nicht mit dem aktiven anthropologischen Verständnis von Beuys vertragen will, die Wahrnehmung der Allee auf das Betrachten durch die Stäbe eines geschlossenen Tores zu beschränken. Nein, da steht auch eine Öffnung an, die diese wichtige Arbeit von U We Claus entsprechend würdigt, indem sie sie tatsächlich auch für die körperliche Wahrnehmung frei zugänglich macht!
(3) Auch müßte sich Eva Beuys schon mal entscheiden: Entweder sie hält den Plagiatsvorwurf aufrecht, dann muß sie zugestehen, daß U We Claus die Arbeit von Beuys fortgesetzt hat; oder sie hält die Allee für häßlich und mißlungen, dann muß sie zugestehen, daß diesem persönlichen Geschmacksurteil ein originärer gestalterischer Akzent von U We Claus - die partielle Schrägstellung von Steinen - zugrunde liegt und dann muß sie den Plagiatsvorwurf fallen lassen. Beides zu vermischen ist keine kohärente Argumentation und die darf man von einer weltweit renommierten Beuys-Expertin doch immerhin erwarten.

Dienstag, 4. August 2009

Stellungnahme zum Konflikt um die Eichen/Basaltstelen-Allee am Museum Schloß Moyland

„Der Park von Schloss Moyland in Bedburg-Hau nahe der niederländischen Grenze entstand als Gartenanlage mit barocken Elementen – altes Alleen- und Grabensystem – bereits ab 1662 und erhielt später die Strukturen eines Landschaftsparks. Kunstkenner kommen im Joseph-Beuys-Archiv und der weiteren Sammlung im Schloss auf ihre Kosten. Der historische Park wurde Anfang bis Mitte der 1990er Jahre auf Grundlage eines Parkpflegewerks der Landschaftsarchitekten Gustav und Rose Wörner und J. Scheller mit großer Sensibilität rekonstruiert.
Sein gestalterisches Niveau, seine behutsame Wiederinstandsetzung und Weiterentwicklung, seine Schnörkellosigkeit und Klarheit sowie der gelungene harmonische Dreiklang von Natur, Garten und Kunst überzeugten auch die Jury und brachten dem Schlosspark Moyland den zweiten Platz ein. ‚An diesem Schlosspark gefällt insbesondere die klare historische Struktur und die Weitläufigkeit der gesamten Anlage’, zeigt sich Prof. Hartmut Balder begeistert. ‚Es ist ein außergewöhnliches und bleibendes Erlebnis, anspruchsvolle Bildende Kunst beim Spaziergang durch einen alten Park zu erleben’, schwärmt Prof. Dr. Kaspar Klaffke. Und Werner Küsters ergänzt: ‚Ein niederrheinisches Park- und Gartendenkmal, das im wahrsten Sinne gartenkunsthistorisch seinesgleichen sucht.’“ (Medieninformation Stiftung Museum Schloss Moyland 32/2006 vom April 2006, S.1)

Bereits die anläßlich einer Preisverleihung für die Parkanlage vor drei Jahren von der Stiftung Museum Schloss Moyland veröffentlichte Medieninformation weiß von den barocken Elementen in diesem Landschaftspark. Wie in zahlreichen Parkanlagen Europas hat es unter dem Einfluß von im weitesten Sinne romantischem Gedankengut, welches der Natur einen völlig anderen Stellenwert einräumt als noch zu Barock-Zeiten, eine Umarbeitung und Erweiterung der barocken Gestalt zum Landschaftspark gegeben. Mir ist kein Vorhaben bekannt, das den Rückbau eines historischen Landschaftsparks mit barocken Teilelementen in einen Barockgarten alter Prägung unternommen hätte. Wenn die neue Künstlerische Direktion am Museum Schloss Moyland ihre Absicht, „die sog. ‚Eichenallee’ durch Entfernung der Basaltstelen in ihren gartenhistorisch gesicherten Zustand zurück“ zu führen also mit der Wiederherstellung älterer Zustände begründet, bedeutet dies vielleicht auch, daß sie uns in die Zeiten absolutistischer Herrschaft zurückführen möchte? Noch vor drei Jahren hieß es aus dem Hause, „der historische Park“ sei „Anfang bis Mitte der 1990er Jahre auf Grundlage eines Parkpflegewerks der Landschaftsarchitekten Gustav und Rose Wörner und J. Scheller mit großer Sensibilität rekonstruiert“ worden und damals standen die einvernehmlich von U We Claus errichteten Basaltstelen ja schon zehn Jahre. Nun soll das alles mit Berufung einer neuen Direktorin Schnee von gestern sein?

Es sieht doch eher danach aus, daß mit dem Argument der Wiederherstellung eines historischen Zustands – als sei das etwas für sich schon Positives – dem ganzen Beitrag der engagierten Weiterführung des Projekts 7000 Eichen von Joseph Beuys die Legitimation und das Existenzrecht gerade hier entzogen werden sollen. Dabei wirkt diese relativ kurze Allee mit ihren älteren und jüngeren Bäumen für sich genommen weder sonderlich barock, noch gar auffällig als historisches Gartendenkmal.
Sie wird es erst durch die auf Initiative von U We Claus und im Einvernehmen mit allen vor Ort verantwortlichen Personen 1996 realisierten Steinsetzungen. Gerade diese einmalige und im Detail durchaus originelle Geste, für die sich – wie die Kritikerinnen sagen – kein weiteres Beispiel finden läßt, soll nun rückgängig gemacht werden. Die Wortwahl macht es deutlich: Im Barock fühlt man sich sicher und von historischen Beispielen umgeben; bei Beuys und dem Projekt 7000 Eichen und angesichts der Gefahr, daß noch lebende Künstler da mitmischen könnten, läßt man lieber die Bagger kommen und planiert die Stelen-Allee wieder.

U We Claus gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den wenigen Künstlern, die ohne irgendwelche inhaltlichen Abstriche sich der Weiterführung der Arbeit von Joseph Beuys und seines Gedankenguts verschrieben haben. Er hat im Auftrag von Beuys gearbeitet und er hat nach meiner Kenntnis einen viel zu großen Respekt – und ich würde sogar sagen: er ist mit so viel Liebe zur geistigen Hinterlassenschaft seines Lehrers Beuys am Werk -, daß es schon ans Absurde grenzt, gerade ihm Verfehlungen im Umgang damit vorzuhalten.

Dieses Werk von U We Claus, welches sich in einer Vielzahl weiterer realisierter Wege, Steinsetzungen und Gartenanlagen ausspricht, wird in der Diskussion um die Baum-Basaltstelen-Allee in Moyland überhaupt nicht richtig eingeschätzt. Völlig zu Unrecht erscheint er in der Darstellung der lokalen Kritik bloß als Plagiator.
Im Kern ist die Idee der Beseitigung der Basalt-Stelen kunstfeindlich. Sie richtet sich ganz praktisch und direkt gegen jene Elemente der Allee, die erkennbar - und für manchen vielleicht immer noch provokant – über eine bloße Eichen-Allee hinausgehen. Daß dabei besonders die schräg gestellten und inzwischen so schön moosbewachsenen Stelen zu eigentlich sachfremden Anmutungen (Dentisten-Latein ausgerechnet von Eva Beuys, die es besser weiß) Anlaß geben, zeigt doch auch, daß U We Claus direkt an einer Plan-Geraden kippende, aber in sich stabile Steine des Anstoßes gesetzt hat, die ganz im Sinne von Beuys auch weiterhin Auseinandersetzungen herausfordern werden. Wer das vermeiden will, sollte zumindest nicht den Anspruch erheben, eine der wichtigsten Sammlungen mit Werken von Joseph Beuys den Menschen des 21. Jahrhunderts näher bringen zu können. Beuys hat keineswegs nur im Bild der Kunstlaien seit den 1960er Jahren die Nachfolge von Picasso angetreten, d.h. er muß irrtümlicherweise - aber mit voller Absicht - noch für jeden Müll herhalten, wenn es ums Kunsturteil geht.

Mit der Begradigung der vielschichtigen Moylander Präsentationsformen der Sammlung van der Grinten ist es jedenfalls nicht getan. Durchaus verständlich, daß nach dem Sammlermuseum nun das Kuratorenmuseum kommen soll. Jede und jeder, die an verantwortlicher Stelle tätig sind, wollen ihren Gestaltungs-spielraum nutzen und wo möglich erweitern und auch neue Akzente setzen.

Dieses Interesse steht auf historischem Grund und an so exponierter Stelle im Kunstdiskurs aber in Spannung zu den überlieferten Formen und Inhalten, denen es ebenso gerecht werden muß, soll nicht die eigene Qualifikation in Frage gestellt sein.
Die Aufgabe ist keineswegs neu, aber sie muß immer wieder aufs Neue bewältigt werden. Dabei Farbe zu bekennen, läßt sich kaum vermeiden. Dr. Bettina Paust, die künstlerische Direktorin, beweist Mut zu eigenständigen Schritten. Anstatt die Stellen, an denen die Basalt-Stelen in der Eichen-Allee heute noch stehen, „zuzupflastern“, sollte sie besser das Gespräch mit dem ehemaligen Schloßherrn von Steengracht führen, damit die Allee einseitig geöffnet werden kann und die Besucherinnen und Besucher die Schönheit der Allee selbst erleben können. Wir werden wohl noch in diesem Jahr alle selbst beurteilen können, wer auf diesem Felde auf Seiten der Musealisierung steht und wer das lebendige Erbe trägt.

Thilo Götze Regenbogen

P.S. U We Claus teilte am 20.8.09 brieflich mit: "Ich sammle weiter bis die Steine bleiben dürfen.!" Wer also noch Einwendungen erheben, den Aufruf unterzeichnen will, hat dazu weiterhin Gelegenheit, Adressen siehe unter Forschung beim Aufruf von U We Claus.

Freitag, 31. Juli 2009

Zur Dalai Lama-Titelgeschichte des stern 32/2009

Leserbrief an den Stern vom 31.7.09

Die wenigen freundlichen Worte und ein paar Formulierungen, die Verständnis erkennen lassen, können nicht darüber hinweg täuschen, daß die ganze Titelgeschichte in der Absicht geschrieben wurde, den Friedensnobelpreisträger zu demontieren. Dabei werden über fünfzig Jahre zurückliegende und einige entlegene oder Randereignisse dieses so universellen Engagements zu Grundsatzfragen aufgeblasen, um nur ja genügend Munition zusammen zu bekommen, diese "Lichtgestalt" zu pulverisieren. Eine der großen Stärken dieses 14. Dalai Lama ist nun einmal ein Grad von Unbefangenheit, der jeden kritischen Beobachter sprachlos macht und mit bloß rationalen Mitteln garnicht erfaßt werden kann. Sicherlich ist das buddhistische Kulturfeld eher ein Harmoniemilieu, das zuweilen die wahren Absichten der Akteure nur schwer erkennbar werden läßt. Das haben manche Beobachter aber auch nicht anders verdient; es ist doch keine Stärke, sich freiwillig zu Kanonenfutter verarbeiten zu lassen!
Das setzt der berufsbedingten journalistischen Neugier Grenzen und verführt dazu, die Lücken mit Versatzstücken von Äußerungen aus anderen Quellen zu füllen, wie das hier auch geschehen ist. Dabei ist die Absicht doch erkennbar, unter dem Vorwand aufklärerischer Kritik abergläubische, naive, mittelalterliche, feudale, autokratische oder autoritäre Strukturen anzugreifen und wie so oft in der Klischees transportierenden Berichterstattung und Kommentarliteratur kommt dabei die Reflexion auf die eigenen Verhältnisse zu kurz und der angeblich so aufgeklärte Westen muß als Idealkonstruktion herhalten, aus der das feudale Tibet und seine angeblich so autoritäre Exilregierung als das schlichtweg Verwerfliche und Antiquierte dargestellt werden können.
Dabei ist dieser 14. Dalai Lama seit seiner Jugendzeit ein aktiver Vertreter moderner Positionen und als solcher auch seit Jahrzehnten häufiger Gast internationaler wissenschaftlicher Konferenzen zu vielen wesentlichen Weltfragen. Es ist schon skandalös zu nennen, wie in Ihrem Beitrag der enorme Output an qualifizierten Beiträgen dieses Autors auf eine Zählung seiner Amazon-Titel heruntergespielt wird, natürlich unter Vermeidung der Nennung der Inhalte!
Als jahrzehntelanger stern-Leser muß ich leider konstatieren: Dieser Beitrag ist kein Ruhmesblatt in der langen Geschichte gut recherchierter Beiträge des stern!

Hofheim am Taunus, 31.7.09, Thilo Götze Regenbogen

Dienstag, 28. Juli 2009

Sir Nicholas Serota zum Konflikt um die Basaltstelen in Moyland

Sir Nicholas Serota, Direktor der Tate London, in einem Brief an U We Claus im Juli 2009: "...I strongly support your appeal for the preservation of the oak/basalt column avenue of Museum Moyland Castle. I believe that Beuys would have supported the initiative and that Moyland castle has been a special site for the appreciation of the work of Joseph Beuys for many years.."

Montag, 27. Juli 2009

Aufruf zur Erhaltung der Eichen/Basaltstelen-Allee

Aufruf zur Erhaltung der Eichen/Basaltstelen-Allee

am Museum Schloss Moyland

eines Monuments anthropologischer Kunst


Die im Jahre 1996 am Museum Schloss Moyland – als Erweiterung des von Joseph Beuys und der FREE INTERNATIONAL UNIVERSITY (FIU) initiierten Projekts 7000 Eichen (1982-1987) – gesetzte Allee aus 48 Eichen (Quercus robur) mit je einer Basaltstele (aus dem Steinbruch Landsburg in Hessen), soll nach dem Willen der neuen, am 4. Mai 2009 eingesetzten künstlerischen Direktorin der Stiftung Museum Schloss Moyland – Dr. Bettina Paust -, durch Entfernen der Basaltstelen zerstört werden.

Die Eichenallee mit den Basaltstelen wurde von Hans van der Grinten, dem Gründungsdirektor und einem der Stifter des Museum Schloss Moyland / Sammlung van der Grinten, zusammen mit Gustav Wörner, dem mit der Neugestaltung des jahrzehntelang verwilderten Schlossparks betrauten Gartenarchitekten und mit Joseph Beuys’ ehemaligem Mitarbeiter U We Claus (FIU), an Stelle der im II. Weltkrieg zerstörten Schlossallee aus dem 17. Jahrhundert, konzipiert und gesetzt. Diese Eichen/Basaltstellen-Allee am Museum Schloss Moyland mit der Sammlung van der Grinten, ihren rund 5.000 Werken von Joseph Beuys und dem Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen, repräsentiert eine der wenigen ausgeführten Fortsetzungen des Projekts 7000 Eichen, eines Werkes anthropologischer Kunst, dass Joseph Beuys mit der Absicht weltweiter Fortsetzung 1982 zur documenta 7 in Kassel begonnen hatte. Die bekanntesten Weiterführungen des Projektes nach Joseph Beuys’ Tod im Jahre 1986 erfolgten durch die Dia Art Foundation in den Jahren 1988 und 1996 in New York. Weitere Eichen/Stein-Setzungen zur Fortführungen des Projekts 7000 Eichen wurden seither in England, Italien, Spanien, Dänemark und Deutschland durch die FREE INTERNATIONAL UNIVERSITY angeregt und durchgeführt.

Die neue Künstlerische Direktion am Museum Schloss Moyland begründet ihre Absicht in einer Presseinformation damit, dass „die sog. »Eichenallee« durch Entfernung der Basaltstelen in ihren gartenhistorisch gesicherten Zustand zurückgeführt“ würde. Eine solche Begründung bezweifelt, ungerechtfertigter Weise, die Sachkompetenz des mittlerweile verstorbenen, 1996 für die Restaurierung des Schlossparks und eben auch für die Konzeption der Eichen/Basaltstelen-Allee zuständigen, leitenden Gartenarchitekten Gustav Wörner. Der in Fachkreisen eine höchst anerkannte Autorität für die Restaurierung historischer Gartenanlagen ist und durch zahlreiche Restaurierungen historischer Gartenanlagen, wie etwa die der Parkanlagen des Kurfürsten Moritz von Nassau in Kleve, weltweite Anerkennung erhielt. Mit der Zerstörung dieses Monuments würde zudem das Ansehen des gleichfalls verstorbenen Gründungsdirektors des Museum Schloss Moyland, Hans van der Grinten, des frühesten Sammlers, intimen Kenners des Werkes und lebenslangen Freundes von Joseph Beuys sowie Mitbegründers der Freien internationalen Hochschule für Kreativität und interdisziplinären Forschung (FIU), in nicht hinnehmbarer Weise beschädigt werden. Als einziger überlebender Initiator der Eichen/Basaltstein-Allee am Museum Schloss Moyland und als ehemaliger Mitarbeiter von Joseph Beuys u. a. am Projekt 7000 Eichen, bitte ich Sie diesen Aufruf zu unterstützen.

Hochachtungsvoll U We Claus

Die Unterzeichner dieses Aufrufes fordern die Stiftung Museum Schloss Moyland / Sammlung van der Grinten auf, die Eichenallee mit den Basaltstelen, wie sie 1996 von Hans van der Grinten, Gustav Wörner und U We Claus konzipiert und gesetzt wurde, zu erhalten und die Absicht, die Basaltstelen aus der Allee zu entfernen, fallen zu lassen.

Name Beruf/Tätigkeit Ort/Datum

Bitte senden Sie den Aufruf zurück an:

U We Claus c/o Kagyu Benchen Ling, Mühlematt 5, D-79682 Todtmoos-Au,

oder als Fax an U We Claus: 0049 (0) 7674 1082

Einige Publikationen zur Erweiterung von Joseph Beuys’ Projekt 7000 Eichen:

Energy plan for the western man Joseph Beuys in America
Compiled by Carin Kuoni, Four Walls Eight Windows, New York 1990

U We Claus, Der Baum, der Stein.
Vorwort von Ron Manheim, (ehem.) Leiter der Joseph Beuys Archivs und stellvertretender Direktor des Museum Schloss Moyland. Hrsg. Förderverein »Museum Schloß Moyland e. V.« Bedburg- Hau in Zusammenarbeit mit der Stiftung Museum Schloß Moyland – Sammlung van der Grinten – Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen, 1998

KUNSTFORUM international Bd. 139 Dezember 97 - März 1998

Alexander Braun Interview mit Franz Joseph van der Grinten

Eckart Förster, „Behutsamkeit, Indirektheit, Unmerklichkeit, auch oft ‘Antitechniken’ sind meine Möglichkeiten”: zu Joseph Beuys’ Das Ende des 20. Jahrhunderts, “Gentleness, Indirectness, Imperceptibility, and often ‘Anti-technics’ are my Choices”: on Joseph Beuys’ The End of the 20th Century

und

Susanne Willich and U We Claus, „Beuyssteine“ Der Basalt im Werk von Joseph Beuys, “Beuysstones” Basalt in the Work of Joseph Beuys; beide Essays in: Joseph Beuys Das Ende des 20. Jahrhunderts / The End of the 20th Century. Hrsg. Susanne Willisch und Bruno Heimberg, Schirmer/Mosel, München 2007

Webside of the Dia Art Foundation on Joseph Beuys 7000 Oaks with an essay by Lynne Cookeand quotes from Joseph Beuys

Anm.: Das Werk von U We Claus hat einen bedeutenden Stellenwert in der Sammlung Thilo Götze Regenbogen und wird in der Diskussion um die Baum-Basaltstelen-Allee überhaupt nicht richtig eingeschätzt. Im Kern ist die Idee der Beseitigung der Stelen kunstfeindlich - und dies von einer künstlerischen Direktorin als Einstiegsqualifikation zu erleben, ist eigentlich skandalös! TGR

Montag, 22. Juni 2009

Frühlingspräsentationen in Raum 1

Noch bis Ende Juni 2009 ist in Raum 1 das Angebot der Frühlingspräsentation aufgebaut: Kleinformate, Mischtechniken und Kanbans aus dem Jahrgang 2008 von Thilo Götze Regenbogen; Druckgrafik von Kurt Wilhelm Hofmann und Editionen und Multiples von U We Claus. Im pdf-Format sind dazu Verzeichnisse, Beschreibungen und Preislisten erschienen, die wie die Präsentationen auch nach Modulen gegliedert sind, so daß auch zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr noch darauf zugegriffen werden kann. Ab Juli beginnt dann der Aufbau des fünften Raum 1 Akzents mit Mobiliar, Vitrinen und Wand-Exponaten zu einem neuen Thema. Eröffnung voraussichtlich im Oktober oder November 2009.

Montag, 16. März 2009

Die Reihen Fundus und Paralipomena im EygenArt Verlag

Im Frühjahr 2009 starten die neuen Reihen Paralipomena und Fundus im EygenArt Verlag Hofheim. Beide Folgen erscheinen im Format 29,7 x 21 cm auf pastellfarbigen Papieren 80g, geheftet, im gestempelten Umschlag für jeweils € (D) 9,00 zzgl. Porto/Versand. Die Reihe Fundus begleitet und dokumentiert die Archivarbeit und die Sammlungs-Präsentationen. Die Reihe Paralipomena bringt kleinere Untersuchungen, Aufsätze und Essays zu den Themen, die schon in den Büchern und Buchbeiträgen von Thilo Götze Regenbogen behandelt wurden und führt diese unter ausgewählten Gesichtspunkten weiter. Beide Reihen sind soweit technisch und vom Material her möglich illustriert. Alles hat weiter den Charakter von CopyArt, auch wenn inhaltlich mehr die wissenschaftliche Seite überwiegen mag. Außerdem können nun in einem flexibleren Format die laufenden Ausstellungen oder Teilaspekte davon dokumentiert werden. Bestellungen sind gegen Vorkasse über die Mailadresse tgr@tgregenbogen möglich. Im Februar erschien bereits das Heft zum 85. Geburtstag von Giuliano Pedretti, im März ist erschienen CV60 zum 60.Geburtstag von TGR und im April wird das Heft Sammlung Thilo Götze Regenbogen zu den Frühjahrspräsentationen in Raum 1 vorliegen.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Giuliano Pedretti zum 85. Geburtstag

Zum 85. Geburtstag des Schweizer Plastikers Giuliano Pedretti erscheint am 23. Februar die erste Edition der neuen Reihe PARALIPOMENA im EygenArt Verlag mit einem Essay von Thilo Götze Regenbogen und einer Werkabbildung. Diese Reihe ist wie der Name sagt kleineren Arbeiten und Nachträgen, Ergänzungen oder Erweiterungen zu schon publizierten Personen und Themen gewidmet und umfaßt maximal 3 lose Bögen im Format 297 x 420 mm, die gefaltet in einen Umschlag gelegt sind. Jedes Exemplar ist individuell bezeichnet und/oder gestempelt und kostet zzgl. Versand € (D) 9,00. Bestellungen sind ab heute über die Mail-Adresse tgr@tgregenbogen.de möglich. Die Auslieferung erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Bestellungen gegen Vorkasse/Vorausrechnung.

Montag, 9. Februar 2009

Barbara Turner Smith in der STGR

Im Archiv des Forschungsprojekts "Modern Buddhist Art Network 1989-1992" habe ich auf Anfrage gefunden
(Archiv-Signatur: STGR.KOR.886-889):

Kopie eines Briefes von U We Claus vom 7. Mai 1990, in dem er einen Brief zusammenfaßt, den er von ihr erhalten hat und der ihre Lebenssituation erläutert zum Zeitpunkt der Beiträge für "Modern Buddhist Art II".
Dann gibt es noch ein verblaßtes Fax vom 4.9.90 und eines vom 4.5.90, mit denen sie die beiden Beiträge zur Ausstellung eingeleitet hat. Der frühere ist "Installment" bezeichnet und enthält Pflanzliches und einen weißen Keil von oben, der auf einen Tropfen zeigt; der spätere basiert wohl auf einer Collage mit Motorrad-Foto+Fahrer+Texten und zeigt darüber den Text in Versalien:

"THAT WAS A STEALTH BOMBER
NOW IT'S A PAPER TIGER
KISSING
A LIGHT POD
A SEED
- OM -"

Es sind die einzigen Beiträge aus USA zu dieser Ausstellung.
Beide Arbeiten sind abgebildet sowohl im Vorkatalog von 1990 wie in:
Thilo Götze Regenbogen (Hrsg.), Modern Buddhist Art 2: Bildkatalog, Lotos-Studio-Publikationen Bd.4, Kriftel: EygenArt Verlag 1990, ISBN 3-925829-15-6. Unpaginiert, d.h. keine Seitenangaben möglich.
Es sind noch Exemplare der numerierten Auflage von 108 erhältlich.

Die Original-Fax-Beiträge zur Ausstellung sind gerahmt zusammengefaßt als Gruppe, inzwischen etwas verblaßt, aber im Fundus der Galerie vorhanden.

Weitere Hinweise zu BTS finden sich auch auf der englischen Wikipedia-Seite zu ihr.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Jahresbilanz Archivierung 2008

Sammlung Thilo Götze Regenbogen

Findbuch 1
A68LP 053
A68B 280
A68DOK 203
A68MSK 036
A68OBJ 038
WV.WKS 013
A68DVD 005
ARB.WV 004
A68ZSR 030
ATL 003
A68TON 007
Summe 672

Findbuch 2
KOR 885
MSK 800
MSK.SC 165
MSK.KAL 078
DOK 016
DOK.EST043
REIS 010
Summe 1997

Findbuch 3
FOT.ALB 009
FOT 013
A68VC 044
PLA 007
Summe 073

Findbuch 4
PUB 161
KÜN.WV 025
B.ENZ 008
ENZ.SCH 001
VLG.LM 100
Summe 295

Findbuch 5
DHA 013
9YB 020
9YB.DOK001
9YB.ZSR 120
12LT 055
Summe 209

Findbuch 6
FA.B 014
S120B 006
ZSR 003
ZTG 043
Summe 066
Gesamtsumme 31.12.08: 3312
Erläuterungen der verwendeten Abkürzungen in Findbuch 1 bzw. bei aktiver Nutzung des Archivs in Raum 1.

Donnerstag, 6. November 2008

Meine Newsletters bei Domeus

Zusätzlich zu diesem Weblog und der Hauptseite www.tgregenbogen.de redigiere ich fünf Newsletters bei Domeus, die alle im EygenArt Verlag erscheinen und bei www.domeus.de publiziert werden: Den "Raum 1 Informationsdienst", "Modern Buddhist Art Network", "Raum 1 LiteraturForum", "Raum 1 FilmForum" und ein Internum. Diese können kostenlos abonniert werden, wenn man sich (ebenfalls kostenlos) bei Domeus registriert. Die Suche ist ebenfalls einfach: Im Suchfeld auf der Startseite von Domeus oben einfach den Gruppennamen/Titel des NL eingeben. Gegenwärtig sind über 100 NL zugänglich. Viel Spaß damit!

Freitag, 31. Oktober 2008

Thilo Götze Regenbogen CV

Werkbiografie zu Buddhismus und Kunst

1949 Geboren in Kloster Lehnin, Mark Brandenburg
1965 Beginn freier künstlerischer und schriftstellerischer Arbeit
1966 Studienbeginn Meisterschule für Handwerker/Werkkunstschule Kaiserslautern
1967 Beginn des ersten Werkzyklus zur buddhistischen Kunst
1968 Schüler von Lama Anagarika Govinda und Maitripada Saraha
1969 Zufluchtnahme/Buddhistisches Bekenntnis, Mainz („AMM“)
1969 Gründung des „Lotos-Studio für Buddhistische Kunst der Gegenwart“,
Bad Dürkheim (ab 1971 Hochheim/Main, ab 1976 Hofheim und ab 1979 Kriftel
am Taunus bis 1992)
1969 Herausgabe des „Garuda - Informationsblatt für Buddhismus und
Gegenwartskunst“ (12 Nrn. bis 1972) u.a. mit Kunst-, Film- und Buchrezen-
sionen
1969 Teilnahme an "Modern Buddhist Art", Zürich
1971 Grafik-Designer grad., Werkkunstschule Kaiserslautern
1971 Studium der Kunsterziehung, Kunstgeschichte, Massenmedien in Mainz und
Frankfurt am Main
1976 Erstes Staatsexamen für Kunst- und Werkerziehung, Mainz
1977 Zweites Staatsexamen, Frankfurt
1978 Oberstufenlehrer und dann Gymnasiallehrer für Kunst/Visuelle Kommunikation
an der Main-Taunus-Schule in Hofheim (bis 2002)
1980 „Zigeunerwäldchenaktionen“, „Götze Regenbogen Manifest“
1981 „EygenArt Manifest/Unkrautkulturmanifest“ (1981/1985)
1983 Beginn "Shambhala-Training/Shambhala Education", Schüler des Vidyadhara,
Chögyam Trungpa Rinpoche
1983 Atelier „Freiraum Stille“ in Hofheim (bis 1985)
1989 Eröffnung der „EygenArt Galerie“ mit der Ausstellung "Menschenwurzeln" in
Schwetzingen
1990 "Modern Buddhist Art II", Wanderausstellung
1990 Gründung der Kunst- und Filmkolumne in den „Lotusblättern“ (DBU)
1991 Gründung des „Raum 1 Forschungsinstituts für Gegenwartskunst“ und des
"Kunstforum Programms", Kriftel
1991 Beginn "Dzogchen-Training", Schüler von Sogyal Rinpoche
1992 Vortragszyklus "Gegenwart der Drei Juwelen: Kunst und Buddhismus"
1992 Teilnahme an "Vehicle Art" (Kunst-Fluxus-Buddhadharma), Wiesbaden
1992 Organisation und Teilnahme "Buddhistische Kunst aus Europa", Berlin
1992 „gate gate“ (24-Stunden-Kunstaktion zusammen mit U We Claus), Kriftel
1993 „bright moments“ Eröffnungsausstellung von „Raum 1“
1993 Herausgabe des „Raum 1 Magazin“ in bisher 10 Ausgaben, darin auch
Enzyklopädie-Artikel, Rezensionen, Essays, CopyArt.
1995 „Sichtung 24“ (zweistündige Performance in „Raum 1“), Kriftel
1995 Beginn des Studienprogramms in „Raum 1“
1998 Beginn der "Raum 1 Sommerretreats" zur Weisheitsüberlieferung in Kunst und
Literatur der Moderne (Rilke, Marc, Kandinsky, Jawlensky) und der "Frühlings-
und Winterretreats"
1999 Gründung des Videoseminars "Buddhismus im Film und in der Kunst",
„Raum 1“ Kriftel, Aufbau der ersten Internet-Präsenz von „Raum 1“
2001 Arbeit an der Buchfassung der Filmessays (erschienen 2002)
2002 Arbeit an der Buchfassung der Kunstessays (Teil 1 erschienen 2004)
2003 Umfangreiches Ausstellungs-und Veranstaltungsprogramm "10 Jahre Raum 1
Fünf Orte fünf Räume Kriftel 2003" (Katalog).
2003 Umzug von „Raum 1“ nach Hofheim am Taunus
2004 Arbeit am zweiten Teil der Kunstessays für eine Buchveröffentlichung (bis
2009).
2004 Beginn der Ausstellungsreihe „Raum 1 Akzent“ in „Raum 1“ Hofheim
(Runderneuerung 2004, Carlfriedrich Claus, Ernst und Karola Bloch 2005,
Joseph Beuys und der 14. Dalai Lama von Tibet 2006, 68.69 Dylan Adorno
Govinda 2008-2009). Fortsetzung der Rezensionstätigkeit für „Buddhismus
aktuell“ (DBU).
2005 Die “Sammlung Best Rosskothen” zeigt TGR in Wiesbaden. Vortragszyklus in
Luzern, Schloss Heidegg/Seetal und Zürich (bis 2006).
2006 Im EygenArt Verlag erscheinen die neuen „Raum 1 Kalender“ jeweils zu einem
Themenschwerpunkt, der mit "Raum 1" verbunden ist (2006 "Wabi", 2007 "gate gate", 2008 "Sichtung 24",
2009 "68.69 Dylan Adorno Govinda").
2007 „Raum 1“ zeigt „20 Jahre EygenArt Verlag“ und „Kanban: Die Disketten“.
Beginn umfangreicher Archivierungsarbeiten in der „Sammlung Thilo Götze
Regenbogen“, Erarbeitung des neuen Sammlungsprofils und der
Nutzungsbedingungen. Fortsetzung der Forschungsarbeit.
2008 Erneuerung der Internetseiten „tgregenbogen“ und Einrichtung des Weblogs
bei Twodays. Zahlreiche Leihgaben für die Ausstellung „Die 68er. Kurzer
Sommer – lange Wirkung“ (Historisches Museum, Frankfurt). Vortrag mit
umfangreichen Aktualisierungen in Damstadt (DIG). Drei Retreats,
Studienwochen und zahlreiche Führungen zur laufenden Ausstellung „68.69
Dylan Adorno Govinda“ in „Raum 1“. Fortsetzung der Archivierungs- und
Forschungsarbeiten. Das 10. „Raum 1 Magazin“ erscheint, ebenso der neue "Raum 1 Kalender".
2009 Das 10.Winterretreat findet im Januar statt zu "Kiichi/Kiitsu" und Nagaya Roshi, einem Schwerpunkt der
laufenden Ausstellung in "Raum 1". Leihgabe und Katalogbeitrag zur Jubiläumsausstellung im Jüdischen
Museum Frankfurt am Main. Beginn der Reihen FUNDUS und PARALIPOMENA im EygenArt
Verlag mit Veröffentlichungen zu Giuliano Pedretti, TGR und der Sammlung Thilo Götze Regenbogen.

Diese Angaben sind eine Auswahl. Fragen und Diskussionsbeiträge im Blog können zu Ergänzungen führen.
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